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Timelapse oder Zeitraffer - Videos mit dem AHHH-Effekt

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jawoi gmiatlich - Timelapse oder Zeitraffer-Aufnahmen sehen nicht nur klasse aus, sie sind auch kinderleicht selbst zu machen. Ich verrate Euch, was ihr beachten solltet: 

Der Einstieg in das Thema "Timelapse oder Zeitraffer" funktioniert wohl am besten über die Framerate. Sie gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde am Ende für einen flüssigen Film notwendig sind. Ich gehe hier von mindestens 25 Bildern pro Sekunde aus. Wollt ihr also auch eure eigenen Zeitraffer-Aufnahmen starten, solltet ihr daher immer im Hinterkopf behalten, dass für 1 Sekunde Zeitraffer also auch 25 Einzelbilder benötigt:

Beim "normalen" Filmen stellt ihr die Framerate einfach in eurer Kamera ein. Für die Timelapse-Bilder machen wir jedes Bild einzeln selbst. Am Ende kommen die Fotos dann schließlich in ein Programm im Rechner. Mit Adobe After Effects beispielsweise gelingen Timelapse Aufnahmen im Handumdrehen. Doch es muss nicht immer teure Software sein. Hier findet ihr kostenlosen Alternativen für Apple-Geräte aber auch für Rechner auf Windows-Basis.

Was macht einen Zeitraffer aus?

Ein großer Zeitraum eingefangen in eine paar Sekunden Video, das ist es wohl, was einen Zeitraffer ausmacht. Wie groß dieser Zeitraum ist, entscheidet ihr selbst. Im Folgenden eine kurze Übersicht, welches Intervall, also welcher Zeitraum zwischen den einzelnen Aufnahmen, für welches Motiv tolle Aufnahmen liefert:

  • Intervall 1-5 Sekunden: Belebtes Motiv mit Menschen, Autos, viel Bewegung
  • Intervall bis 20 Sekunden: Wolken, Landschaft, Sonnenbewegung, Dämmerung
  • Intervall bis 60 Sekunden: langsame Bewegungen, z.B. Knospen von Blüten
  • Intervall Stunden oder sogar Tage: Bauarbeiten, Jahreszeiten, sehr langsame Bewegungen

Und hier geht dann auch die Rechnerei los: Je nachdem wie lange der Intervall zwischen den Aufnahmen ist und auch wie lange der Clip am Ende sein soll, müsst ihr auch dementsprechend Zeit einplanen.

Ein Rechenbeispiel: Ihr wollt Aufnahmen mit einem Intervall von 10 Sekunden machen, der Clip soll insgesamt 10 Sekunden lang werden. Bei 25 Bildern pro Sekunde im fertigen Video braucht ihr also 250 Einzelbilder. 250 Bilder mit einem Abstand von jeweils 10 Sekunden dauern also 2.500 Sekunden. Umgerechnet ist das eine knappe dreiviertel Stunde.

Und noch ein Beispiel: Würde ich jeden Tag im Jahr nur ein Foto machen, hätte ich am Ende 365 Bilder. Daraus folgt, dass ich ein komplettes Jahr in nur 14,6 Sekunden zusammengefasst hätte.

Das richtige Zubehör für perfekte Timelapse-Aufnahmen

Ich empfehle Euch auf jeden Fall ein solides Stativ für die Aufnahmen. Verwackler oder auch ein wechselndes Motiv gehören dann der Vergangenheit an. Zusätzlich tut auch ein Selbstauslöser tolle Dienste. Die meisten Geräte besitzen eigene Modi, in den Intervall oder Anzahl der Bilder schon vorher eingestellt werden können. Einmal einstellen, laufen lassen!

Den letzten Kick bringt Euch schließlich noch Bewegung in Euren Aufnahmen. Dazu gibt es spezielle, mit Motoren ausgestattete Schienen, die die Kamera im jeweiligen Intervall immer wieder ein Stück vorwärts schieben. Sieht klasse aus, hat aber seinen Preis.Eine Budget-Version ist hier zum Beispiel eine simple Eieruhr. Klebt einfach eine GoPro oben drauf und zieht die Uhr auf. Dann bewegt sich Eure Kamera in einer Stunde um 360 Grad.

Schaut doch auch auf meinem Youtube-Kanal vorbei, dort habe ich noch mehr Tipps und Tricks für Euch. Mit einem Abo werdet ihr immer informiert, wenn ich ein neues Video hochgeladen habe. Und bis dahin: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/pa

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Jahrgang 1983. Seit 2013 bei OVB24. Head of Video & Chef-Reporter. Auch in der Freizeit auf der Suche nach dem perfekten Motiv.
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