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SUPERHOT im Test - Würde die Zeit doch nie vergehen...

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jawoi gmiatlich - Auf den ersten Blick sieht SUPERHOT aus wie das uneheliche Kind von Starwing und Max Payne. Auf den zweiten Blick wartet eines der innovativsten Konzepte der letzten Jahre:

Endlich rührt sich wieder was auf dem VR-Gaming Markt für Sonys Konsole. Soviel sei schon verraten, ein Schmankerl, dass ich Euch keinesfalls vorenthalten möchte. Wir begeben uns mit Superhot auf die Spuren von NEO und TRINITY aus der Matrix-Trilogie. Ihr erfahrt, wie superhot das Game wirklich ist!

Bereits Anfang des vergangenen Jahres hat der Titel des kleinen, polnischen Entwicklerstudios die Gaming-Welt fasziniert. Jetzt endlich kam die Portierung auf die PSVR. Und ich muss schon an dieser Stelle danke sagen: Für ein frisches Game, dass leider viel zu schnell vorüber ist!

Story – Matrix meets Sin City

Hier kann ich mich getrost kurz fassen – wer eine tiefgründige Story mit Wendungen und Kniffen erwartet, wird enttäuscht. Trotzdem hat es Superhot geschafft, mich während der rund dreistündigen Kampagne köstlich zu amüsieren. Ähnlich wie in der US-Serie "House of Cards" spielt das Game mit der sogenannten vierten Wand, der imaginären Barriere zwischen den Charakteren im Spiel und dem Spieler selbst. In einer nur über Text in Form des guten alten DOS dargestellten Konversation mit einem Bekannt bekommt der Spieler Superhot erst in die Finger, bis es zum Showdown mit sich selbst geht.

Reichlich abstrakt beschrieben, aber mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Wie schon erwähnt, für mich als alten Story-Fanatiker ist dieser Erzählstrang am Ende dann auch völlig ausreichend. Er wäre wahrscheinlich nicht einmal nötig gewesen, um Superhot ähnlich fesselnd zu gestalten. Umso erfreulicher, dass sich die Entwickler ihre Gedanken gemacht haben und trotzdem einen kleinen, roten Faden ins Spiel integriert haben. Die eigentliche Stärke liegt ohnehin in der sagenhaften Mechanik und im süchtig-machenden Gameplay!

Gameplay – Max Payne meets Farpoint

Spannend wird es, wenn Ihr es mit Gegnern aus mehreren Richtungen zu tun bekommt

Kurz zusammengefasst kann man das Gameplay von Superhot wie folgt beschreiben: Die Zeit vergeht nur, wenn sich der Spieler nicht bewegt. Um diesen Ansatz stricken die Entwicklern ein dermaßen spaßiges Gerüst, dass trotz der reduzierten Grafik, enorm fesselnd ist. Egal ob mit Euren Fäusten, Gegenständen aus der Umgebung oder Hieb-, Stich, und Feuerwaffen, Eure Aufgabe ist es, Euch gegen die markant in rot gefärbten Feinde auf den Displays direkt vor Euren Augen zur Wehr zu setzen. Hundertprozentig still steht die Zeit dabei aber nie. Haltet Ihr Euch komplett still, könnt Ihr die Flugbahnen, die beispielsweise die Kugeln der Gegner hinterlassen, ganz langsam nachvollziehen. Die Mechanik erlaubt dabei abgefahrene Moves, reicht die Verlangsamung eben doch, um den Projektilen auszuweichen.

Habt Ihr Eure eigene Waffe leer geschossen? Kein Problem. In bester "Kung Fu Hustle"-Manier klaut Ihr den Anderen einfach deren Schießprügel. Untypisch aber durchaus zur Mechanik des Titels passend ist die Tatsache, dass auch Ihr, der Spieler, nach nur einer gezielten Kugel oder einem Hieb das Zeitliche segnet. Nach kurzem Nachladen findet Ihr Euch dann wieder am Level-Anfang wieder. Neben der Kampagne, die durch die verschiedensten Locations führt, gibt es auch noch eine Art Endlos-Modus, der nach und nach neue Modifikatoren freischaltet. Auf Dauer etwas langweilig aber ideal für Zwischendurch! Zudem warten noch verschiedene Herausforderungen. Umfang: TOP!

Technik – Starwing meets PSVR

Zimperlich geht es bei SUPERHOT nicht gerade zu, da ändert auch die reduzierte Grafik nichts

Die Grafik von Superhot hängt dem Gameplay in Sachen Frische und Unverbrauchtheit in nichts nach. Auf den ersten Blick könnte man fast meinen, dass das Game mit dem SNES-Klassiker Starwing verwandt ist. Plakativ gesagt kommen nur drei Farben im Spiel vor: So sind die Umgebungen in weiß gehalten, Gegenstände, Waffen und der Spieler selbst sind schwarz. Alles was rot ist, gilt es platt zu machen. Soweit, so simpel, so gut! Die Sound-Effekt lassen sich perfekt im Raum verorten und unterstreichen die Zeitlupen-Sequenzen sensationell gut. Dank dieser Atmosphäre kann ich gleich doppelt so stark in die Matrix-Simulation eintauchen.

Mein Fazit zu Superhot

Meine Wertung zu SUPERHOT

Es muss nicht immer der große AAA-Titel sein, der mich dazu bringen kann, dass ich beim zocken alles um mich herum vergesse. Superhot spielt sich super-schnell, super-einfach und macht einfach super-süchtig. Für 20 Flocken denke ich keine Sekunde über einen Kauf nach und ganz nebenbei: Um PSVR-Jungfräuliche ein bisschen ins Spielgefühl des Headsets einzuweihen, eignet sich der Titel grandios! Einzig ein paar Augen im Hinterkopf wären manchmal sinnvoll, ab und zu ploppen die roten Feinde nämlich einfach so hinter Euch auf, fiese Nummer!

Schaut doch auch auf meinem YouTube-Kanal vorbei, lasst mir einen Daumen auf dem Video und ein Abo auf dem Kanal da. Und jetzt mit Volldampf ins Wochenende, bei schlechtem Wetter habt Ihr jetzt einen absoluten Tipp von mir an der Hand. Aber bis dahin: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/superhot team

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Jahrgang 1983. Seit 2013 bei OVB24. Head of Video & Chef-Reporter. Auch in der Freizeit auf der Suche nach dem perfekten Motiv.
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