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Star Trek: BC im Test - Die Enterprise in Virtual Reality

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jawoi gmiatlich - Sternzeit -305562.58032090316: Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiffs Aegis. Mittendrin statt nur dabei, ihr neuer Captain, meine Wenigkeit. Ob das gut geht?

Unendliche Weiten, die Zweite: Nach dem Test zum Weltall-Shooter Farpoint in der letzten Woche, geht es heute etwas zivilisierter und deutlich kooperativer zu. Bereits auf der Playstation Experience in München habe ich einen ersten Einblick in die SciFi-Simulation von Ubisoft gewagt und mich spontan verliebt. Was das Spiel so sensationell gut macht?

Gleich vorneweg: Ich selbst bin seit Jahrzehnten ein eingefleischter Fan von Star Trek, meine Begeisterung geht dann manchmal mit mir durch. Ich versuche dennoch, so neutral wie möglich zu berichten, übernehme aber keine Garantie, dass das auch funktioniert...;)

Story – Auf den Spuren von Kirk & Co

Kooperation ist King - Ohne Kommunikation geht bei Bridge Crew nicht viel

Die Story des neuesten Star Trek Spiels ist solide und für Fans der Serien und Filme absolut ausreichend: Auf der Brücke des Rauschiffs USS Aegis startet ihr in die unendlichen Weiten des Alpha-Quadranten, was genau es zu erleben gibt, wird nicht verraten. Nur so viel: Was Genre und Franchise Fans begeistern wird, ist für Neulinge und Gelegenheits-Trekkies wohl eher dürftig. Zu dünn die gescirpteten Sequenzen, die die Story am laufen halten.

Star Trek: Bridge Crew spielt sich eher wie eine Reihe von aneinander gereihten Einzelmissionen. Erneut von mir wieder mal die Frage an Euch: Braucht es bei einem derartigen Spiel wirklich eine dichte und packend inszenierte Story? Im Fall von Star Trek – Bridge Crew kommt hier von mir als alter Story-Fanatiker ein überraschendes Nein! Viel zu packend und immersiv ist für mich in diesem Fall die Inszenierung und die Mechanik des Spiels. Die, zugegeben dünne Geschichte um die Reisen des Raumschiffs, ist für mich ausnahmsweise absolut ausreichend.

Gameplay – Zusammenarbeit groß geschrieben

Auch in Sachen Grafik kann sich die Weltraum-Simulation durchaus sehen lassen

Grundsätzlich ist der Titel für vier Spieler ausgelegt: Auf den verschiedenen Positionen schlüpft Ihr in die Rolle des Captains, Steuermannes, des taktischen Offiziers (der mit den Kanonen) und des Bord-Ingenieur. Habt ihr euch den Posten eurer Wahl ausgesucht geht es auch schon los! Jede Station spielt sich ähnlich aber mit deutlich anderen Zuständigkeiten und auch Auswirkungen. Der Captain gibt die Befehle und hält die Kommunikation untereinander am Laufen, der Steuermann legt die Richtung fest und verfolgt die Ziele. Taktik kümmert sich um die Defensiv- und Offensiv-Qualitäten des Schiffs und der Ingenieur hält alles Systeme durch die Verteilung der Energie und der Reparaturmannschaften am Laufen.

Gespielt wird mit den Move-Controllern, die Eure Hände im Spiel sind. Reduziert auf das Wesentliche macht ihr also nichts anderes, als auf virtuellen Konsolen Knöpfe zu drücken. Was sich auf den ersten Blick langweilig anhört, wird durch die riesige soziale Komponente und die Notwendigkeit der engen Abstimmung untereinander enorm aufgebohrt. Vier gleichgesinnte Spieler, die das Ganze auch ernst nehmen vorausgesetzt, kommt hier ein Spielgefühl auf, das Seinesgleichen sucht. Zur Not funktioniert das Ganze auch alleine, dann übernimmt die KI die offene Rolle, ihr könnt jederzeit zwischen den Stationen wechseln oder gezielt Befehle erteilen.

Technik – Scotty wäre stolz auf Ubisoft

Toll modelliert aber bock-schwer zu spielen - die Brücke der "alten" Enterprise

Optisch und in Sachen Sound spielt Bridge Crew auf einer Ebene mit den aktuellen Kinofilmen. Die Brücke der Aegis und auch der alten Enterprise sehen klasse aus und sind bis ins kleinste Detail den Original-Kulissen nachempfunden. Die Move-Umsetzung ist sehr gut gelungen, eine Bewegung auf der Brücke oder gar durch das Raumschiff ist aber nicht möglich. Das Matchmaking bereitete bislang wenig Probleme. Gewillte Mitstreiter zu finden dauerte nicht lange, das liegt wohl auch am cross-plattform Gaming, der Möglichkeit auch mit Spieler mit einer Vive oder Oculus Rift zusammen loszuziehen. Insgesamt sehr vorbildlich, was Ubisoft hier bietet!

Mein Fazit zu Star Trek: Bridge Crew

Meine Wertung zu Star Trek: Bridge Crew

Nimmt man die harten Fakten, also mittelmäßig inszenierte Story und solide Technik, dann hätte Star Trek Bridge Crew eine leicht überdurchschnittliche Wertung verdient. Was aber weder auf Fotos noch im Video zu transportieren ist, ist die Tatsache, dass das Spiel wahnsinnig viel Spaß macht. Verantwortlich ist hier ganz klar die soziale, kooperative Komponente. Von martialischen Anweisungen über die prompte Ausführung, unterschiedliche Taktiken von unterschiedlichen Crews, verschiedene Herangehensweisen und dann auch mal der ein oder andere Scherz mit den bis zu drei weiteren, echten Crew-Mitgliedern; Star Trek: Bridge Crew bringt für mich echte Faszination und Interaktion, die dem Titel ein eigenes Leben einhaucht. Es wird ein Gefühl des Mittendrin erzeugt, das bisher absolut Seinesgleichen sucht, ich wiederhole mich!

Lasst mir doch gerne ein Abo auf meinem YouTube-Kanal und ein Like auf dem Video da, wenn Euch gefällt, was ich hier mache. Und ansonsten natürlich: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/Ubisoft

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Jahrgang 1983. Seit 2013 bei OVB24. Head of Video & Chef-Reporter. Auch in der Freizeit auf der Suche nach dem perfekten Motiv.
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