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Mit diesen 5 Tipps macht Eure GoPro spannendere und bessere Bilder

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jawoi gmiatlich - Action-Cams sind stabil, kompakt und für fast jede Lebenslage perfekt geeignet. Mit meinen fünf Tipps zum Filmen holt Ihr nochmal ordentlich was aus den Bildern heraus:

Besonders beim Sport gibt es öfter mal Momente, in denen man sich nachher denkt: "Das wäre jetzt eine geile Aufnahme gewesen." In genau diese Bresche springen sogenannte Action-Cams, mit ihrem wohl bekanntesten Vertreter, der GoPro. Doch die kleinen Kameras können noch viel mehr:

Tipp1: Die richtige Einstellung

Moderne Action-Cam bieten tonnenweise Einstellungen und verschiedene Modi. Probiert die unterschiedlichen Einstellungen am besten vorher aus, bevor Ihr nach Draußen geht. Dabei ist die höchste Auflösung nicht immer unbedingt die beste Wahl: Schnell habt Ihr, wenn Ihr beispielsweise in 4K filmt, riesige Datenmengen zusammen. Geringere Auflösungen haben definitiv ihre Daseinsberechtigung. Doch Full-HD ist für die meisten Zwecke absolut ausreichend und wartet dafür mit höheren Bildraten auf. Erstens sieht das Video bei 50/60 Bildern weicher aus und Ihr habt zudem auch Möglichkeit, mit der Zeit zu experimentieren. Zeitlupen-Sequenzen sehen vor allem mit einer Action-Cam gefilmt oft sensationell aus.

Tipp2: Das richtige Zubehör macht's!

Die Kameras sind leicht, handlich, und in den meisten Fällen sehr robust. Was aber in der Packung an Zubehör und Mounts mitgeliefert wird, ist meistens eher dürftig. Im Internet findet ihr jede Menge Accessoires, die der Originalhersteller sind aber nicht immer günstig. Ich habe mir beim größten Online-Versand einen ganzen Koffer an Zubehör besorgt, hier sind viele gute Teile aber auch nicht so gutes Zubehör dabei. Für einen Preis von rund 15 Euro kann man aus meiner Sicht aber nicht viel falsch machen. Besonders in unfreundlichen Einsatzgebieten rate ich aber dann doch dazu, lieber auf die teureren Varianten zurückzugreifen.

Tipp3: Ein ganz neuer Blickwinkel

Durch die Bauform und das Zubehör habt ihr jede Menge kreative Möglichkeiten. Ihr könnt die Cam an Orten befestigen, befestigen, wo sonst keine andere Kamera hinkommt. Besonders spannend finde ich Positionen, die Perspektiven zeigen, die man so nicht kennt. Spielt Euch einfach mit verschiedenen Winkel und Orten; trotzdem Vorsicht: Wegen der extremen FishEye-Optik der kleinen Kameras rate ich dazu, nicht zu nahe an Euer Motiv heran zu gehen, sonst wird Euer Bild stark verzerrt dargestellt. Neben den Klassikern, dem Befestigen der Kamera an Kopf, Brust oder am Helm, bietet sich der Mount auch an Gegenständen an. Die meisten Gehäuse sind zudem wasserdicht, habt also keine Angst vor dem Pool oder dem Meer. Hier rate ich aber auf jeden Fall dazu, die Dichtungen gut zu reinigen, das Salzwasser kann die Gummis auf Dauer porös machen.Für extreme Einsätze ist weiter zu überlegen, ob ich noch eine Fang-Seil Konstruktion verwende.

Tipp4: Zeitraffer mit dem Kick

Gehen wir nochmal zurück zu den Einstellungen. Viele Kameras bieten auch einen Modus, mit dem Ihr Zeitraffer-Aufnahmen machen könnt. Richtig eingestellt macht die Action-Cam selbstständig alle paar Sekunden, den Intervall könnt Ihr einstellen, ein Bild. Diese werden dann danach zu einem Film zusammengesetzt, hier gibt es teilweise auch schon Freeware. Und jetzt könnt ihr natürlich auch noch Bewegung mit ins Spiel bringen. Ich hab mir dazu bei einem schwedischen Einrichtungshaus eine Eier-Uhr besorgt, die Kamera drauf geklebt und schon macht die Cam eine 360-Grad Drehung in einer Stunde. Das funktioniert natürlich auch an einem Auto oder anderen bewegliche Sachen. Viel Spaß beim Experimentieren!

Tipp5: Auf das richtige Licht achten!

Die meisten Kameras sind für den Einsatz bei Tageslicht ausgelegt. Die besten Bilder entstehen im prallen Sonnenschein, doch auch hier solltet Ihr auf Gegenlicht achten. Macht Euch am besten schon, so weit es geht, vorher Gedanken, wie ihr wo welches Motiv filmen wollt; Vorbereitung ist das halbe Leben und Gegenlicht kann auch bewusst eingesetzt werden. Bei schwachem Licht wird es dann schon schwieriger. Im Notfall solltet Ihr auf mobiles Licht, vielleicht auch auf eine Taschenlampe zurückgreifen. Jede neue Kamera-Generation wird hier immer besser, was aber bleibt, sind nach wie vor kleiner Sensor die mit wenig Licht an ihre Grenzen stoßen. In der Dämmerung oder in der Nacht solltet Ihr Euch also gut überlegen, vielleicht doch auf eine größere Kamera zurückzugreifen.Ich persönlich finde es sowieso immer spannend, unterschiedliche Kameras zu kombinieren.

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Lasst es mich wissen! Schaut doch auch auf meinem YouTube-Kanal vorbei, lasst mit ein Abo da und auch gerne einen Daumen nach oben auf dem Video. Ich freue mich auf Eure Meinung und bis dahin: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl

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Jahrgang 1983. Seit 2013 bei OVB24. Head of Video & Chef-Reporter. Auch in der Freizeit auf der Suche nach dem perfekten Motiv.
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