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Farpoint im Test: Ist das der beste VR-Shooter?

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jawoi gmiatlich - Mit einem neuen Stück Hardware, dem Aim-Controller, will der Sci-Fi-Shooter Farpoint richtig durchstarten. Was der Titel besser macht als alle anderen Spiele für PSVR bisher:

Zahlreiche Mini-Spiele, sogenannte "Experiences" und andere Games sind bereits für PSVR erschienen, eher mit weniger Erfolg. Der Konkurrenz vorgemacht wie es geht hat Resident Evil 7. Warum der Sci-Fi Shooter Farpoint an diese Errungenschaft anknüpfen kann und was er sogar besser macht!

Willkommen beim Weltraum-Shooter Farpoint. Für den satten Preis von 100 Euro gibt es aber nicht nur ein Spiel in der Box. Es wartet der nagelneue "Aim-Controller" von Sony, der auch in anderen Spielen Anwendung finden soll. Gleich vorneweg: Ohne den Controller wäre Farpoint nicht annähernd so gut!

Die Story: Nur ein Mittel zum Zweck?

Gibt es Überlebende der abgestürzten Raumstation "Pilgrim"?

Wie immer, ohne Spoiler, nur soviel: Eigentlich soll es für die beiden Wissenschaftler Dr. Grant Moon und Dr. Eva Tyson der Tag sein, an dem sie nach langer Mission im All endlich wieder zur Erde zurückkehren dürfen. Seit geraumer Zeit beobachten die beiden eine Anomalie im Weltall. Doch der Abschiedstag auf der Station "Pilgrim" läuft anderes als geplant: Gerade als die beiden an Bord Eures Shuttles gehen wollen, kommt was kommen muss; die Anomalie entpuppt sich als Wurmloch und katapultiert die beiden auf einen fernen Planeten.

Ihr werdet ebenfalls verschluckt und findet Euch auf einer unwirtlichen Welt wieder. Die Suche nach den beiden Kollegen und einem Weg in die Heimat beginnt. Ehrlich gesagt, ist die Story von Farpoint wirklich nur Mittel zum Zweck, wenn auch insgesamt recht nett inszeniert. Durch Holo-Logs verfolgt ihr die Geschichte der beiden Gestrandeten, mit der ein oder andere Wendung kann das Spiel ebenfalls aufwarten. Insgesamt leider nur nett, nicht der größte Wurf.

Gameplay: Mein Herz schlägt höher!

Der neue Aim-Controller liefert ein herausragendes Spielgefühl - weitere Titel mit Unterstützung sollen folgen

Frisch aus eurer Rettungskapsel gekrochen werdet ihr dann auch direkt ins Spiel geworfen. Und hier kommt dann auch schon zum ersten Mal das Herzstück des Spiels ins Rennen. Der neu designte Aim-Controller liefert dabei ein dermaßen immersives Erlebnis, dass man fast vergessen könnte, ein Spiel zu spielen, denn: Anders als mit den Move-Controllern, habt ihr mit der "Light-Gun" nun auch zwei Analog-Sticks zur Verfügung. Das sorgt für freie Bewegung und Drehungen.

Zusätzlich könnt ihr genau einstellen, von abschnittsweise bis flüssig, was die Sticks auslösen. So ist in Sachen Bewegung für jeden Motion-Sickness anfälligen Typen etwas dabei. Das Zielen über das virtuelle Visier gelingt fantastisch, man glaubt schon fast, ein Gewehr in den Händen zu halten. Ein derartiges Spielgefühl habe ich noch nie zuvor erlebt.

So immersiv war bisher noch kein Shooter - dem Aim-Controller sei Dank!

Neben dem Story Modus, gibt es noch die Kooperative oder auch den Herausforderungsmodus. Das sorgt für Abwechslung und etwas mehr Inhalt bei der ohnehin recht knapp bemessenen Spielzeit von rund fünf Stunden. Die Tatsache, dass das Spiel in der Story nur abschnittsweise gespeichert wird - und das nicht zwangsläufig dort, wo ihr aufhört, ist etwas nervig. Auch der Schwierigkeit ist manchmal sehr knackig. Zudem gibt es leider keine Möglichkeit, hier Anpassungen vorzunehmen. Das dürfte gelegentlich für Frustpotential sorgen. Trotz aller Schwächen überzeugt der Titel aber in Sachen Gameplay auf voller Linie. Zu gut einfach das Handling mit dem neuen Controller.

Technik: Neue Maßstäbe für PSVR?

Im Koop könnt ihr auch zu zweit losziehen und die Aliens das Fürchten lehren

Zunächst geht der Blick natürlich auf den Aim-Controller. Der ist solide verarbeitet, liegt gut in der Hand, alle Bedienelemente sind gut erreichbar. Kurz: Sehr gute Ergonomie! Das Spiel selbst ist grafisch mehr als solide, besonders die Gesichter sind toll modelliert. Die Umgebungsgrafik hingegen wirkt manchmal etwas einfach. Insgesamt sind starke Unterschiede im Spiel zu beobachten. Auf tolle Höhlen mit Insekten-Eiern und fremdartigen Pflanzen folgen aber auch eintönige Bereiche, für die die Wüsten des Mars Modell gestanden haben dürften.

Insgesamt gefällt mir Farpoint optisch sehr gut, wenn es sich auch nicht ganz auf dem Grafik-Niveau von Resident Evil 7 bewegt. Der Sound, erst recht mit einem Headset, ist dafür aber wieder absolut filmreif. Die Stimmen, Synchro, Sound- und Waffeneffekte hören sich sehr gut und aus einem Guss an.

Fazit – Tolle Mechanik mit spielerischen Schwächen

Meine Wertung für Farpoint mit dem Aim-Controller

Insgesamt geht für mich Farpoint richtig ab. Der Aim-Controller spielt sich absolut sensationell! Glücklicherweise sind bereits weitere Titel mit Unterstützung vorhanden oder angekündigt. Ich bin mir sicher, dass sich der Controller durchsetzt, alleine schon deswegen, weil andere VR-Systeme nichts vergleichbares auf Lager haben.

Leider ist das Spieldesign auf Dauer etwas zu eintönig, hier hätte ich mir von den Entwickler mehr Abwechslung gewünscht. Dennoch zeigt der Titel eindrucksvoll, wo die Reise für VR-Shooter hingehen kann.

Mehr Tipps, Tests und Tricks gefällig? Dann schaut doch auf meinem YouTube-Kanal vorbei, spendiert mir einen Daumen nach oben auf den Videos und lasst mir ein Abo da! Aber bis dahin: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Sony Entertainment

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