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Injustice 2 im Test - Nachschub für Couch-Coop Gamer!

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jawoi gmiatlich - Gleich mehrere Games kämpfen derzeit um die Krone im Beat-em-up-Genre. Was Injustice 2 besser macht als Tekken, Mortal Combat, Streetfighter & Co.:

Mit der E3 in der letzten Woche ist mein Plan etwas durcheinander gewürfelt worden: Jede Menge geile Games wurden vorgestellt und angezockt. Trotzdem wollte ich Euch diesen Test nicht vorenthalten: Eines der beliebtesten Genres, speziell für den Couch-Coop, sind die Beat-Em-Up Spiele und da gibt's aktuell gleich zwei Neuerscheinungen. Neben Tekken 7 kam vor kurzem auch Injustice 2 auf dem Markt. Was der Nachfolger von Teil 1 aus dem Jahr 2013 taugt, erfahrt Ihr im Video:

Eigentlich bin ich ja eher ein Anhänger der Superhelden von Stan Lee. Trotzdem macht mir Injustice 2 so richtig Spaß. Dem Fazit bereits vorgegriffen, bietet der Titel der NetherRealm Studios jede Menge Inhalt und Langzeit-Motivation. Doch alles der Reihe nach!

Story: Braucht ein Prügelspiel eine Geschichte?

Was führt Bösewicht Brainiac im Schilde? Die packende Story beantwortet die Frage

Hier weiche ich als alter Story-Fanatiker von meiner Grundansicht deutlich ab: Meine Meinung kommt das Genre auch ganz gut ohne Geschichte aus. Umso schöner ist es dann, dass Injustice 2 den Streit zwischen Batman und Superman toll weiter spinnt. Gewürzt wird der Plot mit der Bedrohung durch den Bösewicht Brainiac, der die Helden, zumindest vorübergehend, wieder zusammen bringt.

Los geht alles schließlich mit der Flucht von Kara Zor-El, besser bekannt als Super-Girl, vor der bösen Bedrohung auf ihrem Heimatplaneten Krypton. Bis zum großen Showdown auf der Erde vergehen dann schon schnell sechs bis sieben Stunden. Die Geschichte ist dabei stimmig, durchwegs interessant, manchmal sogar fesselnd erzählt und sensationell in Szene gesetzt. Zwischen den einzelnen Kämpfen und Kapiteln, die die Geschichte weiter voran treiben , warten toll geschrieben, gestaltet und vertonte Zwischensequenzen. Diese machen rund die Hälfte der eigentlichen Spielzeit aus. Und jetzt muss ich ganz schnell aufhören, bevor ich noch verrate, was da an Wendungen und Twists im Spiel vorkommt.

Gameplay: Button-Smashing oder Combo-King?

Der ewige Kampf zwischen Batman und Superman geht in eine neue Runde - und spielt sich sensationell einfach!

Spielerisch ist Injustice 2 grundsolide. Die Entwickler wagen keine Experimente; es sind keine abgefahrenen Verrenkungen nötig, um Euren Lieblingshelden zu steuern, ganz im Gegenteil: Auf den Tasten des rechten Daumens liegen drei verschiedene, grundlegende Angriffe; Schwer, mittel und leicht. Dazu noch ein Charakter-spezifischer Angriff - Batman z.B. packt drei Baterangs aus, Superman verursacht kurzzeitig noch mehr Schaden. Zusammen mit den Richtungstasten, ein wenig Timing und der Kombination der Tasten, kommen dann die Kombos und Würfe zustande.

Oben drauf schließlich noch die Super-Moves, die mit den Triggern am Controller bei voller Energie ausgelöst werden. Jeder Charakter besitzt einen eigenen Super-Move der schlicht saugut inszeniert ist. Und dann gibt's noch den Konflikt, eine Art Kräftemessen mit dem Gegner, fertig ist Euer extrem umfangreiches Repertoire an Bewegungen und Möglichkeiten im Spiel. Die Kämpfe spielen sich flott, an machen Stellen könnt Ihr auch die Umgebung nutzen oder den Gegner gleich auf eine andere Ebene des Levels prügeln.

Die Gene von Mortal Combat sind deutlich spürbar und clever weiterentwickelt, so liefert Injustice 2 einen sensationell guten Eindruck ab. Der Titel macht nicht nur Laune für Zwischendurch, den Coop-Abend mit Freunden oder im Netz, kurz: So muss ein Prügelspiel aussehen!

Technik – Es ist nicht alles Kryptonit was glänzt

Besonders sehenswert: Die toll animierten Super-Moves der verschiedenen Kämpfer

Sowohl optisch als auch akustisch brennt Injustice 2 ein Feuerwerk ab. Die Zwischensequenzen sind sauber animiert, die Charaktere bewegen sich flüssig und geschmeidig durch die Kämpfe. Trotzdem verzichten die Entwickler auf eine allzu bombastische Präsentation, das Ganze ist nicht zu überladen an Spezialeffekten. Rein optisch ist Injustice 2 eindeutig mit Mortal Combat verwandt! Der Sound und auch die Vertonung der Recken ist, wie so oft, auf englisch deutlich stimmiger und vor allem lippensynchron, manchmal stelle ich kleine Schwächen im deutschen Ton fest. Meckern auf ganz hohem Niveau.

Neben der Kampagne und den Modi für den schnellen Kampf war ich auch im Multiplayer etwas unterwegs. Dort warten ebenfalls jede Menge Spielmodi, zudem könnt Ihr Euch Ausrüstung verdienen, die die Kämpfer verbessert. Es mangelt also nicht an Inhalten, manchmal kommt es im Multiplayer aber zu Abstürzen. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler hier noch per Patch nachbessern. 

Mein Fazit zu Injustice 2

Meine Wertung zu Injustice 2

Ich finde die zahlreichen DC Filme bisher eigentlich ganz gut, klar: Manche Streifen glänzen hier etwas heller als andere. Doch Injustice 2 stellt alle Filme in den Schatten. Und ich kann es selber spielen! Alle Bereich liegen meiner Meinung nach teils deutlich über dem Durchschnitt. Und so hängt das Spiel den Vorgänger, Injustice – Gods among Us, den Verwandten, Mortal Kombat XL und auch Konkurrent, Tekken 7, locker ab!

Schaut doch einfach auf meinem YouTube-Kanal vorbei und lasst mir ein Abo und einen Daumen nach oben auf dem Video da. Und vielleicht sehen wir uns ja im Multiversum, doch bis dahin: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/Warner Bros. Entertainment

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