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Mass Effect-Andromeda: Lahmer Trip oder spannende Reise?

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jawoi gmiatlich - Vor fünf Jahren kam die Mass Effect Trilogie zum Ende. Jetzt kommt Teil 4 in die Regale. Dürfen wir auch jetzt wieder ein Weltraum-Epos erwarten?

Im November 2007 bin ich zum ersten Mal in die Rolle von Commander Shepard geschlüpft. Ich bin los gezogen, um die Auslöschung allen Lebens in der Galaxis zu verhindern. In Teil 3 der Serie im März 2012 fand die Trilogie schließlich ihren Abschluss. Doch jetzt geht's weiter. Die Fortsetzung einer abgeschlossenen Serie? Wohin geht's in Mass Effect – Andromeda?

Gleich vorweg habe ich wieder ein ganz besonderes Schmankerl für Euch: Im Video seht Ihr eine Flasche mit 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent-Stücken. Von Euch will ich wissen, welcher Betrag sich in der Flasche versteckt. Schreibt mir Euren Tipp bis zum 1. April einfach in die Kommentare auf YouTube. Und selbstverständlich gibt es dabei auch wieder etwas abzustauben: Ihr könnt sowohl ein Exemplar von Mass Effect – Andromeda, als auch die ursprüngliche Trilogie im Paket für XBOX gewinnen. Viel Erfolg!

Mitten rein ins Gameplay

Mit dem ATV "Nomad" könnt ihr die vielen Planetenoberflächen schnell erkunden

Einmal Reihe immer Reihe? Ich bin gespannt ob mit Mass Effect Andromeda wieder eine Fortsetzungsgeschichte auf uns wartet. Die Informationen in dieser Richtung sind noch sehr wage. In Sachen Gameplay kommt der neueste Titel von EA-Games zunächst ganz typisch daher: Sara oder Scott Ryder stehen als Hauptcharaktere zur Auswahl, gesteuert wird Serie-typisch aus der 3rd Person Perspektive. Mit dem neuen Raumschiff "Tempest", dem Oberflächen-Fahrzeug "Nomad" oder auch ganz klassisch zu Fuß erkundet ihr das Sternen-System und die Oberflächen der Planeten. Wer die alten Teile kennt, fühlt sich bei Mass Effect – Andromeda sofort wohl. Die Charakter-Anpassung funktioniert über eine Art Skill-Tree. Im Gegensatz zum Vorgänger habt ihr aber die freie Entscheidung, wie ihr welche Punkte verteilen wollt. Eine Neuausrichtung, auch mitten im Spiel ist somit jederzeit möglich.

Insgesamt kommt das Gameplay nicht ganz so Action-lastig wie in den Vorgängern daher. Entwickler Bioware legt nun mehr Wert auf das Erforschen der Planeten. Mehr Tiefgang aber weniger Action, einer der wohl größten Kritikpunkte aus der Community bisher. Mich stört diese Umorientierung hingegen nicht, der Titel geht halt eher in Richtung Star Trek, und nicht Star Wars.

Die Story – Darum geht's:

Als Sara oder Scott Ryder zieht ihr los, um ein neues Zuhause für die Menschheit zu finden

Los geht die Geschichte mit der Wahl zwischen Sara oder Scott Ryder, ein Geschwisterpaar, das ihrem Vater Alec auf eine lange Reise durch Raum und Zeit gefolgt ist. Den Rahmen bildet dabei das Generationen-Raumschiff "Hyperion", das die Andromeda-Galaxie nach 600 Jahre Reise nun endlich erreicht hat. Eigentlich waren gleich mehrere Planeten zur Neu-Besiedlung ausgesucht worden. Eigentlich. Was die sogenannten Pathfinder aber erwartet, ist alles andere als blühende Ebenen und wohnliche Gegenden. Ihr geht zusammen mit Papa Alec auf Ursachen-Forschung. Was folgt kann ich nur als bunte Geschichte rund um Intrigen, Macht-Spielchen und Bedrohungen von außen beschreiben. WOW!

Die Geschichte spielt zwar parallel zu den alten Teilen, geht aber völlig neue Wege. Vorkenntnisse sind also nicht nötig. Meine ersten Spielstunden haben mich regelrecht gefesselt, insgesamt bietet Mass Effect Andromeda eine sehr gute Inszenierung, mit Entscheidungen an jeder Ecke. Gewagt und gewonnen, EA!

Das kann die Technik

Technisch top - Einzig die Gesichtsanimationen wirken manchmal etwas holprig

Die Grafik des Titels lässt mich wieder mal Staunen. Bereits die Vorgänger kamen sehr hübsch und mit viel Liebe zum Detail daher. Beinahe alle Aspekte wurden konsequent weiterentwickelt und verfeinert. Die Level sind riesig und warten mit netten und auch nützlichen Details auf. Der Sound ist solide, wird dabei aber nicht ganz so episch präsentiert wie beispielsweise in Horizon Zero Dawn.Apropos: Bei den Gesichtsanimationen hat Sonys Blockbuster die Nase um Längen vorne. Die Gesichter im neuen Mass Effect wirken fast schon irgendwie veraltet, trotz Parade-Grafik-Gerüst Frostbite-Engine. Das führt zu leichten Einbußen bei der Stimmung. Für einen Titel, der auf Dialogen und Persönlichkeiten aufbaut eigentlich fast schon ein Kardinalsfehler.

Mein Fazit zu Mass Effect – Andromeda

Mein Fazit zu Mass Effect - Andromeda

Lange habe ich mich auf die Quasi-Fortsetzung in den Weiten des Alls gefreut. Trotz ein paar Holprigkeiten bin ich aber nicht enttäuscht. Die Kritik aus der Community in Bezug auf die Gesichtsanimationen kosten Atmosphäre, das kann ich nachvollziehen. Dass das Sci-Fi–Quasi-Open-World-Game aber insgesamt toll weiterentwickelt wurde und mit jeder Menge Spielstunden auf uns wartet, tröstet mich am Ende über kleinere Fehler hinweg. Zu lange ist es einfach her, dass ich Kroganern oder Asari über den Weg gelaufen bin!

Ihr habt Wünsche, Anregungen oder auch Fragen? Dann schreibt mir doch einfach in den Kommentaren unter dem Video. Und selbstverständlich würde ich mich tierisch über ein Like auf dem Video und ein Abo auf dem Kanal freuen, wenn Euch gefällt, was ihr zu sehen bekommt. Ich freue mich auf Euch. Und bis dahin: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/EA Games

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