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Der Goldene Schnitt - Bessere Fotos und Videos

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jawoi gmiatlich - Ihr habt Euch auch schon gefragt, warum manche Bilder einfach ansprechender aussehen? Dann könnte der Goldene Schnitt dafür verantwortlich sein. Ich erklärte Euch, wie's geht:

Heute habe ich für Euch ein paar einfach Tipps zur Bildgestaltung, egal ob für Fotos oder Videos, damit ihr aus Euren Bildern noch mehr rausholen könnt. Bildgestaltung mit dem Goldenen Schnitt und der Drittelregel, so geht's!

Gleich vorweg eine kleine Anmerkung: Wie auch sonst beinahe überall gilt auch in der Fotografie: "Keine Regel ohne Ausnahme". Deshalb versteht diese Tipps bitte eben auch nur als Tipps. Es handelt sich NICHT um in Stein gemeißelte Regeln. Das Prinzip des Goldenen Schnitts soll lediglich dazu dienen, Bilder abwechslungsreicher zu gestalten. Oft macht es aber auch durchaus Sinn, sich bewusst dagegen zu entscheiden!

Woher kommt der Goldene Schnitt?

Bereits in der Antike trat das Prinzip des Goldenen Schnitts erstmals auf

Kurz zum Hintergrund: Seinen Ursprung hat das Prinzip wohl in der griechischen Antike. Später ,ab dem 19. Jahrhundert, fand der Goldene Schnitt seinen Einzug unter anderem in die ästhetische Theorie von Adolf Zeising. In Kunst und Architektur galt er fortan als ideales Prinzip ästhetischer Proportionierung. Trotzdem ist das Prinzip in der Fachwelt umstritten. Dennoch halte ich es für sinnvoll, zumindest einmal vom Goldenen Schnitt gehört zu haben. Versteht ihn einfach als eine Art Werkzeug in Eurem Repertoire.

Doch um was geht es eigentlich: Rein mathematisch stellt sich der Goldene Schnitt, das Teilen einer Strecke, wie folgt dar: Die Formel "a+b durch a = a durch b" beschreibt die Teilung einer Strecke in zwei unterschiedliche Längen. Aus der Rechnung ergibt sich gerundet die Aufteilung zu 61,8% und 38,2%.

Diesen Grundsatz können wir nun auf ein Bild projizieren und es so in unterschiedliche Bereiche teilen. Das Ganze wird einfach in den verschieden Richtungen aufgetragen, fertig ist eine Art Raster. In manchen Kameras lässt sich dieses Muster sogar schon beim Fotografieren einblenden, eine tolle Hilfe!

Als harmonisch oder gar angenehm empfinden es nun viele Betrachter, wenn eine Positionierung des Motivs auf den Schnittpunkten oder entlang der Linien erfolgt. Trotzdem, nochmal ist natürlich auch eine bewusste Entscheidung dagegen für das Auge spannend.

Die Drittel-Regel und die Diagonal-Methode

Leicht abgewandelt, aber im Grunde genau demselben Prinzip folgt die sogenannte Drittel Regel. Wieder teilt ihr das Bild mit Linien auf, diesmal aber im Verhältnis ein Drittel. Das Ergebnis sind wieder vier Linien, die das Gesamtbild nun in neun, gleiche Teile zerschneiden. Jeweils ein Drittel in der Höhe und der Breite, daher auch der Name. Wieder das Motiv auf Schnittpunkten oder entlang der Linien platzieren, fertig!

Alternativ dazu will ich noch kurz die sogenannte Diagonalmethode ansprechen. Sie besagt, dass die starken Linien im Bild die Diagonalen in einem Quadrat sind. Entlang dieser Linien sollte sich das Geschehen abspielen. Auch das ein Ansatz, über den sich die Gelehrten auch heute noch trefflichst streiten können.

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/Wikipedia

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Jahrgang 1983. Seit 2013 bei OVB24. Head of Video & Chef-Reporter. Auch in der Freizeit auf der Suche nach dem perfekten Motiv.
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