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Die Drohne auf Autopilot: Tipps & Tricks zum Filmen!

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jawoi gmiatlich - Dank Satellitenverbindung steuern sich moderne Drohnen kinderleicht. Doch auch zahlreiche Zusatzfunktionen machen Euch das Piloten-Leben deutlich leichter:

Vorbei die Zeit von schwer kontrollierbaren Flugmodellen, die meisten aktuellen Modelle mit GPS-Anbindung sind Gott sei Dank ja kinderleicht zu fliegen. Doch die Satelliten-Verbindung bietet noch weitere Vorteile und macht Euch das Filmen am Himmel kinderleicht. Nicht nur, dass sich Eure Drohne nicht mehr bewegt, wenn ihr die Sticks loslasst, zusätzliche Funktionen sorgen dafür, dass der Flieger interessante Manöver ganz alleine vollzieht. Ich erkläre Euch die aus meiner Sicht fünf interessantesten Modi:

1.) Point of Interest 

Der wohl bekannteste Modus: Ihr setzt Eurer Drohne einen Mittelpunkt, um den dann in einem gewissen Abstand gekreist wird. Das Interessante: Ihr könnt jederzeit noch zusätzlich Bewegung ins Bild bringen, denn: Verschiedene Parameter, wie der Kreisdurchmesser, die Höhe, die Kameraneigung oder auch die Geschwindigkeit können verändert werden. Ich rate dennoch immer zur Vorsicht, dass keine Hindernisse im Weg. Ihr wollt ja noch länger etwas von Eurem Kopter haben, oder?

2.) Home Lock 

Besonders für Einsteiger ein sehr interessanter Modus: Anders als beim regulären Fliegen ist nicht mehr die Drohne selbst der Bezugspunkt für die Steuer-Eingaben, sondern Euer aktueller Standort. Drückt ihr also beispielsweise den Hebel nach vorne, mit dem sich die Drohne von Euch entfernt, dann entfernt sie sich auch, wenn sie in eine ganz andere Richtung schaut. Wenn ihr normalerweise den Stick nach vorne schiebt, bewegt sich der Kopter immer entlang seiner eigenen Blickrichtung. Besonders der Orientierung kommt dieser Modus sehr zu Gute. Zusätzlich könnt Ihr natürlich auch Drehungen um die Hochachse des Fliegers jederzeit mit einer Geradeaus-Bewegung kombinieren.

3.) Waypoints (Wegpunkte) 

Wer sich auf das Filmen konzentrieren will, dem lege ich diesen Modus ans Herz. Auch die Unfallgefahr ist hier relativ gering, legt ihr doch die einzelnen Punkte und auch die Höhen, an denen sich der Kopter entlang bewegt, vorher fest. Einmal unterwegs, kann ich die Drohne natürlich auch weiter steuern, zum Beispiel die Drehung oder die Neigung der Kamera. Somit kann ich mich voll auf die Gestaltung meines Bildes konzentrieren. Interessant ist auch, dass ich den Kurs speichern kann, und zum Beispiel an unterschiedlichen Tagen die Strecke ganz exakt erneut fliegen kann. Eine Überblendung zwischen Sommer und Winter wird so zu einem Kinderspiel.

4.) Active Track/Follow Me

Besonders spannend aber auch gefährlich ist dieser Modus: Eure Drohne verfolgt automatisch ein beliebiges Ziel. Selbstverständlich könnt Ihr weiter eingreifen und verschiedene Werte verändern, insgesamt also quasi ein beweglicher Point of Interest Modus. Erneut die Warnung hier: Vorsicht vor Hindernissen!

5.) Fixed Wing Mode 

Ein ganz besonderer Modus, den ich bisher nur bei der DJI Mavic erlebt habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Perspektive als waschechte Vogelperspektive durchgeht. Der Grund dafür ist, dass sich die Kamera auch etwas in die Kurven legt. Eure Drohne erweckt also den Anschein eines echten Vogels oder Flugzeugs. Schaut abgefahren aus und verleiht Euren Aufnahmen nochmal einen Tick Extravaganz. Ganz zu schweigen davon, dass es tierischen Spaß macht, den Kopter so zu bewegen.

Oberstes Gebot: Gefährliche Situationen vermeiden!

Moderne Drohnen bieten noch jede Menge andere Modi, der Cinematic-Mode, in dem die Drohne ihre Flug-Bewegungen langsam ausklingen lässt, der Tripod-Mode, in dem die Steuerung sehr langsam reagiert, und noch viele mehr! Oberstes Gebot ist aus meiner Sicht aber immer die Sicherheit. Ihr solltet immer auf Sicht fliegen und immer mit allem rechnen!

Schaut doch auch auf meinem YouTube-Kanal vorbei, lasst mir gerne ein Like auf dem Video und ein Abo auf dem Kanal da! Ich freue mich auf's Diskutieren. Und bis dahin: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/pa

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