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"The Last Of Us" - remastered: Budget-Test zum Kracher

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jawoi gmiatlich - Als bestes Spiel auf der PS3, gelobt von vielen Redaktionen und Testern, ging "The Last of Us" im Jahr 2013 in die ewige Geschichte der Video-Spiele ein. Jetzt zum Schnäppchen-Preis:

Rund ein Jahr nach dem ursprünglichen Release erschien "The Last Of Us" ein zweites Mal, dann für die Nachfolge-Konsole PS4. Mit dem kleinen Zusatz "remastered" versprachen die Entwickler vor allem bei der Grafik einen Transfer auf die Current-Gen. Jetzt, nochmal einige Zeit später, ist das Ausnahme-Spiel für kleines Geld erhältlich, und so schließt sich der Kreis, willkommen in meinem Budget-Test.

Story – Alte Geschichte in neuem Kleid

Der aggressive Pilzbefall in Amerika macht Euch schwer zu schaffen

Gleich vorneweg: Wer das Original anno 2013 gespielt hat, der wird hier und heute wenig Neues erfahren. Inhaltlich hat sich das überarbeitete "The Last of Us" beinahe überhaupt nicht verändert. Lediglich einen kleinen DLC haben die Entwickler oben drauf gepackt. Wie immer an dieser Stelle nur ein kurzer Blick auf die Story, spoilern will ich Euch auf keinen Fall: Als Protagonist Joel erlebt ihr die wohl schwerste Krise der USA. Ein Pilz befällt das Land und die Menschen. Der Organismus transformiert die Infizierten sogar und macht sie dabei zu ganz ungemütlichen Zeitgenossen, die nur noch die Sprache der Schrotflinte verstehen. In manchen, vermeintlich sicheren Bereichen überlebt die Menschheit dann aber doch, kontrolliert vom Militär. Eines Tages erhaltet ihr eine Aufgabe, ein Paket soll von A nach B gebracht werden. Die Lieferung: Ein junges Mädchen namens Ellie. Und los geht die Reise. Rund 12 Stunden kann die Reise am Ende fesseln, es warten zahlreiche Twists und clevere Wendungen, Langeweile kommt beim Spielen an keiner Stelle auf.

Gameplay – Aus alt mach alt

Beim Gameplay setzt "The Last Of Us" auf Bewährtes. Lediglich Zielen und Schießen wurde angepasst

Auch bei der Steuerung Eures Helden hat sich nichts getan: Immer noch ist Munition im Spiel denkbar knapp, bedachtes Vorgehen steht an oberster Stelle. Die Schleichmechanik ist gut implementiert, mit etwas Übung gelingt es zuverlässig, auch die stärkeren Gegner hinterrücks auszuschalten. Ab und an turnt unsere Begleiterin zwar währenddessen fröhlich herum, gehört wird sie dennoch nicht. Leichtes Atmosphäre Minus. Einzige Änderung hier: Anstatt wie im Vorgänger mit R1/L1 zielt und schießt ihr mit den L2/R2 Tasten. Das fühlt sich einfach auf Anhieb gewohnter an, eine Kombination, die man ja aus vielen anderen Spielen kennt.

Technik - Zeitgemäß verbessert

Technisch fallen in erster Linie die überarbeiteten Texturen ins Auge

Den größten und deutlichsten Sprung macht "The Last Of Us – remastered" schließlich bei der Technik. Klar, auf der PS3 holte der Titel alles aus der Konsole heraus und sah auch bei 720p schon richtig schick aus. Jetzt, auf der PS4, können sich die Spieler über 1080p 60 freuen, Einbrüche oder Ruckler sind mir nicht aufgefallen. Zusätzlich aufgebohrt: Die Lichteffekte, die besonders beim Wechsel Drinnen/Draußen richtig gut zur Geltung kommen. Oben drauf dann noch Partikel in der Luft, ein nettes Atmosphäre Plus. Was am Ende leider geblieben ist, sind Clipping-Fehler und Pop-Ups, schade, hier hätte man die Berechnung meiner Meinung nach noch optimieren können. Was den Sound im Spiel angeht heißt es Stagnation: Sowohl Effekte als auch musikalische Untermalung sind absolut brillant, klar, dass hier keine Weiterentwicklung nötig ist.

Mein Fazit

Mein Fazit zu "The Last Of Us - remastered"

Ein Neukauf des Vorzeige-Abenteuers von Naughty Dog lohnt sich nur dann, wenn Ihr den Titel bisher noch nicht gespielt habt. Zu wenig Verbesserungen und neue Inhalte locken den Fan der Reihe. Zum Budget-Preis von rund 20 Euro, mancherorts sogar nochmal ein paar Euro günstiger, erhalten Franchise-Fremde aber dann ein Erlebnis, das in Sachen Story auch aktuell noch seines Gleichen sucht.

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/Naughty Dog

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