jawoi gmiatlich - so geht's!

Video-Bilder besser planen mit der 5-Shot-Regel

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jawoi gmiatlich - Mit einer einfachen Regel macht Ihr noch mehr aus Euren Bildern - Egal ob im Urlaub oder Unterwegs, die 5-Shot-Coverage macht Euch das Filmen deutlich leichter:

Schon lange ist das Video aus dem Schatten des Fotos getreten, zumindest wenn es um die Urlaubsberichterstattung oder auch die kurze Erlebnistour geht. Ich persönlich sehe in den sozialen Netzwerken wie facebook und natürlich auf YouTube - hier geht's ja schließlich um das bewegte Bild - viel mehr Videos als früher, Tendenz immer weiter steigend. Dank der modernen Kameras macht es ja auch eigentlich keinen Unterschied mehr, der Aufwand beim Drehen beziehungsweise Fotografieren ist fast identisch.

Ich stelle Euch heute eine Methode vor, mit der Ihr Eure Aufnahmen noch verbessern könnt! Mit ein paar kleinen Regeln im Hinterkopf macht Ihr so noch mehr aus Euren Aufnahmen und habt am Ende beim Schneiden noch mehr Möglichkeiten. Wir reden heute über die 5-Shot-Coverage.

Ihren Ursprung hat die Methode in der Welt der Video-Reporter. Sie soll Euch helfen, wenn Ihr unterwegs seid, systematisch an Eure Aufnahmen heranzugehen. Es handelt sich lediglich um einen Leitfaden, in Stein gemeißelt ist auch hier, wie so oft in der Videografie, nichts. Die Methode soll Euch nur helfen, einen Vorgang oder eine Szenerie von verschieden Winkeln und Blickpunkten aus einzufangen, damit Ihr keine wichtige Aufnahme verpasst. Wie der Name schon nahe legt, unterteilt Ihr Eure Aufnahmen ganz einfach in fünf Schritte. Dazu begeben wir uns beispielsweise auf ein Volksfest, hier das Rosenheimer Herbstfest:

5-Shot-Coverage - so geht's!

In einem früheren Video habe ich mich mit Euch schon einmal über Einstellungsgrößen unterhalten. Diese kommen auch jetzt wieder ins Spiel. Kurz gesagt drehen wir nun fünf verschiedene Einstellungen.Ergänzt wird diese Herangehensweise mit den fünf "W". In welcher Reihenfolge Ihr die Aufnahmen macht, bleibt völlig Euch überlassen, ich empfehle immer von Groß zu Klein.

1.) Wo befinde ich mich? Wo spielt mein Video?

Zur Beantwortung dieser Fragen eignet sich am besten eine totale Einstellung, auf der möglichst viel zu erkennen ist. In unserem Beispiel eine Totale des Festplatzes.

2.) Wer ist unterwegs? Wer handelt vor der Kamera?

Hier solltet Ihr eure handelnden Personen näher darstellen, also am besten auch in einer nahen Einstellung. Filmt Ihr beispielsweise alles von der Hüfte aufwärts, können hier auch schon die ersten Handlungen eingeführt werden.

3.) Was mache ich hier? Was machen meine Personen im Bild?

Wir werfen dazu einen genaueren Blick auf die Personen im Bild, ein sogenanntes Detail eignet sich hier am besten. Zeigt die Hände, das Gesicht oder auch die Beine beim Spaziergang. In dieser Einstellung werden auch Gefühle besonders gut transportiert.

4.) Wie hängt alles zusammen? Wie funktioniert etwas? 

Die Antwort liefert am besten eine etwas weitere Einstellung, die die Person vor der Kamera im Kontext erscheinen lässt, in der Interaktion mit der Umgebung.

5.) WOW! Was ist besonders? 

Hier könnt Ihr zum Abschluss noch richtig kreativ werden. Ein besonderer Moment, ein ausgefallener Blickwinkel, eine Schärfeverlagerung – kurz gesagt, ein Hingucker, der den Zuschauer später in seinen Bann zieht.

Natürlich könnt Ihr auch immer mehrere Einstellungen pro W-Frage drehen, doch immer daran denken: Je mehr Ihr filmt, desto mehr müsst Ihr am Ende auch sichten! Befolgt Ihr die 5-Shot-Regel, dann seid Ihr aber auf jeden Fall immer auf der sicheren Seite und der Wechsel zwischen den Einstellungen im Schnitt bringt jede Menge Dynamik in Euer Video!

Schaut doch auch auf meinem YouTube-Kanal vorbei! Dort gibt es jede Menge Tipps, Tricks und Tutorials rund ums Filmen & Fotografieren. Lasst mir gerne ein Abo auf dem Kanal und ein Like auf dem Video da! Viel Spaß beim Filmen aber Hauptsache: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/pa

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Jahrgang 1983. Seit 2013 bei OVB24. Head of Video & Chef-Reporter. Auch in der Freizeit auf der Suche nach dem perfekten Motiv.
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