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Über den Tellerrand - 7 Tipps für bessere Aufnahmen

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jawoi gmiatlich - Ihr wollt wissen, wie Ihr bessere Bilder für unser Toskana-Gewinnspiel bekommt. Ich verrate Euch im Video ein paar einfache Tipps und Tricks:

Aktuell findet ihr eine tolle Aktion auf meinem Partner-YouTube-Kanal "jawoi gsund" mit Sophia. Dort könnt ihr eine Reise in die Toskana für 2 Personen im Wert von 2.000 Euro gewinnen. Dazu müsst ihr lediglich Euer schönstes Bild von italienischem Essen schicken. Grund genug für mich, Euch mit ein paar Tipps zur Seite zu stehen.

Der Geschmack, was die Bilder angeht, ist wahrscheinlich genauso unterschiedlich, wie der in Bezug auf das, was auf dem Teller liegt. Versteht meine Tipps also einfach als Anregung, für jede Regel gibt es ja bekanntlich auch eine Ausnahme:

1.) Belichtung - Tageslicht vs. Blitzlicht vs. Künstliche Beleuchtung

Tageslicht oder Kunstlicht? Eure Entscheidung!

Grundsätzlich geht nichts über Tageslicht, schöner Sonnenschein lässt Eure Bilder in einem ganz anderen Glanz erstrahlen. Wenn es draußen bewölkt ist, müsst Ihr trotzdem nicht unbedingt unter schlechtem Licht leiden. Zum Einen könnt Ihr natürlich immer mit einem Stativ die Belichtungszeit ohne Verwackeln verlängern. Der Blitz Eurer Kamera wirft hingegen meist sehr hartes Licht. Daher rate ich eher zu Dauerlicht. Es muss dabei nicht immer gleich der Scheinwerfer oder sogar die professionelle Ausleuchtung sein! Auch mit einer oder mehreren Taschenlampen lassen sich tolle Ergebnisse erzielen. Versucht einfach, auch das Licht bewusst zu setzen.

2.) Weißabgleich/Farbe 

Der falsche Weißabgleich kann zu einem Gelb- oder Blau-Sich im Bild führen

Wenn mit Kunstlicht gearbeitet wird, dann wird auch der Weißabgleich schnell wichtig. So sagt ihr Eurer Kamera direkt, welche Farbe im Bild Weiß ist. Oft ist auf Bildern unter Kunstlicht ein Blau- oder Gelb-Stich zu erkennen. Mit dem Weißabgleich gehört dieses Phänomen aber der Vergangenheit an. Zusätzlich könnt Ihr nachträglich, in der Bild-Bearbeitung auch verschiede Variationen in der Färbung ausprobieren. Reine Geschmackssache!

3.) Schärfe richtig einsetzen  

Mit der Schärfe setzt Ihr gezielte Akzente im Bild

Ähnlich wie bei Portrait-Aufnahmen sollte Euer Motiv, also das Essen immer scharf auf dem Photo dargestellt werden. Hintergrund und Vordergrund dürfen aber auch gerne unscharf verschwimmen. Ein Effekt, der oft nur mit Objektiven und der richtigen Blende zu erreichen ist. Die richtige Schärfe lenkt den Blick des Betrachters und legt den Fokus auf das Wichtigste.

4.) Bildgestaltung (1) - Inszenierung

Auch Vordergrund und Hintergrund spielen bei Euren Bildern eine Rolle

Doch nicht nur das Essen selbst ist wichtig: Es kommt auch an, wie auf dem Teller angerichtet wurde. Aber auch die Deko außenherum kann den Unterschied machen. So machen sich bei chinesischem Essen auch Thai Stäbchen gut im Bild. Und bei der Weißwurst dürfen selbstverständlich Brezen und Weißbier nicht fehlen. Selbst wenn dann die Kulisse nur unscharf zu erkennen ist, die richtige Inszenierung macht meiner Meinung nach schon die Hälfte aus!

5.) Bildgestaltung (2) - Drittel-Regel 

Euer Motiv sollte nie in der Bildmitte dargestellt werden - lieber leicht versetzen

Der Goldene Schnitt, leicht vereinfacht auch als Drittel-Regel bekannt, besagt, dass Euer Motiv nicht in der Mitte, sondern leicht versetzt positioniert werden sollte. Denkt euch einfach horizontale und vertikale Linien, die Euer Bild in der Höhe und der Breite in jeweils drei gleichgroße Bereiche aufteilen. Die Schnittpunkte und die Linien selbst sind jetzt interessant. Die Bild-Wirkung ist gleich viel ausgewogener, das Bild wirkt durchdacht.

6.) Der richtige Blick-Winkel 

Beschäftigt Euch auch ganz bewusst mit dem Blickwinkel Eurer Aufnahme, das Gesamtkonzept zählt

Senkrecht drauf auf das Essen kann sehr flach wirken, kann aber auch spannend sein!. Versucht einfach, Euch aus unterschiedlichen Winkel Eurem Bild zu nähern. Je flacher der Aufnahmewinkel, desto mehr Tiefe weist das Bild am Ende auch auf. Zusammen mit einer gezielt gesetzten Schärfe, gelingen tolle Aufnahmen. Einfach ausprobieren und die verschiedene Ergebnisse vergleichen, die Hauptsache ist, dass Ihr Euch mit Eurem Motiv auseinandersetzt.

7.) Ausschnitt oder Anschnitt?

Wenig ist manchmal mehr - Auch der Ausschnitt ist Ausdruck Eurer Kreativität

Muss ich immer die ganze Speise auf dem Teller sehen? Und muss immer gleich der ganze Teller im Bild sein? Habt Mut zu Variationen, ein gezielter Ausschnitt kann sehr spannend. Habt erneut Euer "Gesamt-Kunstwerk" im Blick. Ein spannendes Detail lässt weniger erkennen, kann aber trotzdem am Ende mehr sein!

Ich hoffe, dass Euch die Tipps etwas geholfen, viele Techniken und Tricks sind auch für andere Bilder sehr nützlich. Ansonsten wünsche ich Euch viel Erfolg beim Gewinnspiel! Schaut doch auf meinem YouTube-Kanal vorbei, ich freue mich auf Euch. Und bis dahin, bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sl/pa

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Jahrgang 1983. Seit 2013 bei OVB24. Head of Video & Chef-Reporter. Auch in der Freizeit auf der Suche nach dem perfekten Motiv.
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