Japanischer Freizeitpark in der Kritik

PR-Desaster: Tausende tote Fische auf Schlittschuhbahn

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Kitakyushu - Der Space-World-Freizeitpark hat sich einen riesigen Shitstorm eingehandelt - mit Tausenden toten Fischen.

Rund 5000 eingefrorene Fische hatte der japanische Vergnügungspark in eine 250 Meter lange Schlittschuhbahn eingearbeitet - und erntete dafür nun eine Welle an Empörung. 

Die Fische bilden das Wort "Hello"

Die Fische sollten den Schlittschuhfahrern ein "Gefühl des Ozeans verleihen", wie es in der Werbung des Parks hieß, berichtet Zeit Online. Die Fische waren so angebracht, das sie zusammen das Wort "Hello" ergaben. 

Doch der PR-Gag kam nicht gut an - vielmehr gab es einen Shitstorm im Netz. "Kritische Stimmen sagen, dass es nicht gut ist, Lebewesen als Spielzeug zu nutzen, und dass es Lebensmittelverschwendung ist", so ein Freizeitpark-Sprecher laut spiegel.de.

Nun gibt es einen Gedenkgottesdienst für die Fische

Der Unternehmenssprecher behauptet, die Fische seien nicht für die Attraktion getötet, sondern bereits tot auf einem Fischmarkt erworben worden. 

Trotzdem werde die Eislaufbahn nach dem PR-Desaster aufgetaut und die Fische entfernt, kündigte das Unternehmen an. Space World will außerdem eine Gedenkveranstaltung mit einem Priester für die Fische abhalten! Das wäre allerdings schon vor dem Shitstorm geplant gewesen. 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Twitter

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