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Im isländischen Parlament

Hier stillt eine Politikerin ihr Baby am Rednerpult

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Reykjavík - In Island ist einiges anders, das wissen wir nicht erst seit der Europameisterschaft. Nun spielte sich im Parlament eine Szene ab, die hierzulande kaum vorstellbar wäre.

Die isländische Politikerin Unnur Bra Konradsdottir nahm ihr Baby mit zu einer Debatte ins Parlament. Als sie ihre Rede halten sollte, wollte die dreifache Mutter ihre acht Wochen alte Tochter eigentlich einem Parteikollegen übergeben - doch ihr Baby hatte zu diesem Zeitpunkt Hunger. 

Da entschloss sich die Abgeordnete, ihren Säugling mit ans Rednerpult zu nehmen und es dort weiter zu stillen. Ob sie damit ihre Tochter nicht gestört habe? "Im Gegenteil, sie wäre gestört worden, hätte ich aufgehört, sie zu stillen um zu sprechen", erklärte sie anschließend.

Dass sie ihr Baby öffentlich gestillt habe, sei "die natürlichste Sache der Welt". Ihre politische Arbeit ändere nichts an ihren Pflichten als Mutter. 

Die Rede wurde im staatlichen Fernsehsender RUV übertragen. Die Debatte ging über das Ausländergesetz des Landes. Die Abgeordnete von der rechten Unabhängigkeitspartei wollte sich ihren Beitrag nicht nehmen lassen.

Hier sehen Sie die Szene im Video: 

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