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„Happy Game“

Hier gibt es Schaudern statt Gelächter

„Happy Game“
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Hach wie fröhlich, oder doch nicht?

Wer von „Happy Game“ hört, erwartet vielleicht ein nettes Abenteuerspielchen. Doch falsch gedacht: Das neue Spiel der „Machinarium“-Entwickler ist ein wahrer Horrortrip.

Berlin - Beurteile ein Buch nie nach seinem Einband - und ein Videospiel nicht nach dem Namen. Denn wer bei „Happy Game“ unbeschwerten Spielspaß erwartet, wird nicht nur bitterenttäuscht, sondern auch böse überrascht werden.

Denn Entwickler Amanita Design, eigentlich für deutlich familienfreundlichere Point-and-Click-Adventures wie „Machinarium“ oder „Samorost“ bekannt, sagt selbst: Trotz des Namens ist „Happy Game“ kein fröhliches Spiel, sondern ein Horror-Adventure.

Achtung: blutig und spannend

Im Fokus des Spiels steht ein kleiner Junge, der sich in einem schweren Alptraum an mehrere negative Erfahrungen erinnert. Dinge wie ein Ball, der ihm weggenommen wurde, oder ein Teddy, den er verloren hatte, tauchen darin plötzlich wieder auf. Doch um diese wieder in die Realität zurückzuholen, müssen Spielerinnen und Spieler ihn durch absurde Abenteuer begleiten, und verstörende Rätsel lösen.

Bei der Gewaltdarstellung hält sich „Happy Game“ nicht zurück: Blut, zerstückelte Leichen, und sogar Guillotinen sind nichts für schwache Nerven. Daran ändern auch die vielen lächelnden Gesichter und bunten Hasen wenig. Und aufgepasst: Wer einen Fehler macht, könnte den jungen Protagonisten ins Jenseits befördern.

In „Happy Game“ erlebt ein kleiner junge eine Reihe schrecklicher Dinge.

Der simple, wenig realistische Zeichenstil macht die Szenarien vielleicht etwas erträglicher, für Kinder ist das Spiel aber wohl trotzdem eher nicht geeignet. Doch wer Lust auf Horror hat, und sich auf die überzeichnete Gewalt einlassen kann, findet in „Happy Game“ ein Abenteuerspiel der ganz eigenen Art.

„Happy Game“ ist für Windows, Mac und Nintendo Switch verfügbar und kostet rund 13 Euro. dpa

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