Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Banking-Apps sicher benutzen

Geld per Smartphone überweisen: So vermeiden Sie tückische Fallen

Geld mobil überweisen geht fix. Allerdings sollten Nutzer ihre Passwörter unter Verschluss halten.
+
Geld mobil überweisen geht fix. Allerdings sollten Nutzer ihre Passwörter unter Verschluss halten.

Berlin - Von Freunden Bargeld leihen und es virtuell sofort zurückgeben, gemeinsame Rechnungen aufteilen, Kleinbeträge vor Ort überweisen: Neue Banking-Apps machen das Leben leichter. Doch Verbraucherschützer warnen.

Immer mehr Banken bieten ihren Kunden die Möglichkeit, per App kleinere Geldbeträge an Kontakte in ihrem Adressbuch zu überweisen. Damit das Geld nicht in falsche Hände gerät, sollten sich vor allem Android-Nutzer schützen.

Wichtige Sicherheitsvorkehrungen: Android-Nutzer sollten ein Antivirenprogramm und eine Firewall installiert haben, rät der Verbraucherzentrale Bundesverband. Die Apps zum Geldverschicken verzichten den Angaben zufolge meist auf die Eingabe von Transaktionsnummern (TAN) und sind damit nicht genau so sicher wie Überweisungen beim klassischen Online-Banking.

Sicherheitsrisiken clever vermeiden

Nutzer sollten deshalb auch darauf achten, ihr Smartphone nicht unbeaufsichtigt liegen zu lassen und bei der Eingabe von Passwörtern unbeobachtet zu bleiben. Außerdem sei es grundsätzlich sicherer, Banking-Apps vollständig zu beenden und sie nicht nur etwa über den Home-Button zu minimieren. Auch Betriebssystem-Updates sollten regelmäßig und zeitnah installiert werden. Noch mehr Sicherheit garantieren seperate Passwörter für einzelne Anwendungen. So sichern Sie zum Beispiel WhatsApp mit einem eigenen Sicherheitscode.

Wer ist Schuld, wenn etwas schiefgeht?

Für unbefugte Zahlungen haftet den Verbraucherschützern zufolge eigentlich die Bank beziehungsweise der Dienstanbieter; das Gesetz sehe erst bei grober Fahrlässigkeit den Kunden in der Verantwortung. Gerichte bewerteten es etwa regelmäßig als grobe Fahrlässigkeit, wenn ein Bankkunde jemandem sein Passwort fürs Online-Banking oder TAN-Nummern gesagt hat. Da das mobile Bezahlen noch recht jung sei, gebe es in der juristischen Praxis allerdings noch kaum Erfahrungen, was im Smartphone-Alltag noch in Ordnung und was fahrlässig ist.

Vorsicht vor Transaktionskosten

Über die Sicherheitsvorkehrungen hinaus sollten sich Nutzer von Banking-Apps vorher über die Transaktionskosten informieren, raten die Verbraucherschützer. Kostet jede Überweisung einen Pauschalbetrag, könne es bei vielen Transaktionen teuer werden. Bei einer monatlichen Grundgebühr solle der Nutzer überlegen, ob sich die Funktion für ihn tatsächlich rechnet.

dpa

Kommentare