Fall in den USA

Horror: Frau isst Salat und entdeckt Frosch zwischen den Blättern

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San Dimas/Kalifornien - Sie wunderte sich noch, was da so bitter schmeckte. Der Fund in ihrem Salat bescherte einer Amerikanerin nicht nur ein Grausen vor dem gesunden Grün, sondern auch eine Bakterieninfektion. 

San Dimas/Kalifornien - Es ist eine ekelhafte Vorstellung. Eine Amerikanerin wunderte sich, was da in ihrem Salat so bitter schmeckte. Wie sich herausstellte, war es ein toter Frosch, der vielleicht schon seit langem zwischen den Blättern lag.

„Ich habe dort gestern Abend gegessen und bestellte einen Salat“, schreibt die Frau namens Shawna C. in ihrer Kritik des Restaurants auf dem Bewertungsportal yelp, „und zu meiner Überraschung erhielt ich mehr als nur Salat.“ Nach den ersten Bissen habe sie einen seltsamen Geschmack bemerkt. „Ich dachte, vielleicht ist das Dressing etwas bitter und nachdem ich den Salat ein bisschen herumgemischt habe, fand ich einen toten Babyfrosch.“ C. stellt empört fest: „Ja, ich habe FROSCH gesagt! So etwas habe ich noch nie im Leben erlebt.“

Sie habe sich daraufhin beim Geschäftsführer des Restaurants beschwert, der ihr ein anderes Essen als Schadensersatz anbot. Dies habe sie aber nicht gewollt. „Ich habe ihm erklärt, dass der Frosch Salmonellen enthalten könnte und wer weiß, wie lange er mit dem Salat zusammen war.“ Trotzdem habe sie zwar nicht das Essen, aber die bestellten Getränke zahlen müssen. Sie sei empört darüber und habe an diesem Abend dann in einem anderen Restaurant gegessen. Ein paar Tage später habe C. dann einen Gutschein über 50 Dollar als Schadenersatz erhalten. „Was für ein Witz“.

Wahrscheinlich Bakterieninfektion durch Frosch

Dem San Gabriel Valley Tribune erklärte C. später, sie habe einen Arzt aufgesucht. Dieser habe festgestellt, dass sie zwar keine Salmonellen-Infektion erlitten habe, verschrieb ihr aber wegen einer bakteriellen Erkrankung Medikamente. „Ich habe seitdem ständig Blähungen und mir wird von Essen schlecht“, erklärte sie der Zeitung, „Ich kann Salat nicht mal mehr ansehen.“ Dem Tribune gegenüber erklärte die US-Seuchenschutzbehörde CDC, dass von dem toten Frosch durchaus die Gefahr einer Infektion mit Salmonellen oder anderen Bakterien ausging. 

Eine Überprüfung durch die zuständige Gesundheitsbehörde habe keinerlei Verstöße ergeben, so die Zeitung. Der Betreiber des Restaurants habe umfangreiche Überprüfungen und ein Treffen mit dem Lieferanten des Salats angekündigt. C. erklärte der Zeitung, sie glaube das es ein Einzelfall sei. Es störe sie aber, dass niemand bemerkte, dass der Frosch im Salat war. „Ich kann nicht glauben, dass der Salat im Restaurant und beim Lieferanten durch viele Hände ging und niemandem etwas aufgefallen ist“, so C.. Das Personal habe auf ihre Beschwerde hin auch nicht andere Gäste informiert, dass deren Salat mit Salmonellen befallen sein könnte. „Es war ziemlich voll. Da waren eine Menge Kinder, ich denke, das hat mich am meisten gestört.

hs

Quelle: rosenheim24.de

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