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"Das ist mein Körper"

Ex-Bodybuilderin begeistert mit Bekenntnis zu ihrem Aussehen

Ein beliebter Vorsatz fürs neue Jahr ist endlich mal richtig abzunehmen. Besonders viele junge Frauen setzen sich dabei enorm unter Druck. Doch eine amerikanische Ex-Bodybuilderin bewegt gerade das Netz einem Aufruf zu einem anderen Körper-Bild.

"Einige Leute sagen, sie würden 'töten', um diese Figur zu haben. Andere sagen, sie würden 'sich selbst töten', wenn sie diesen Körper hätten."

"Das ist mein Körper.", schreibt Molly Galbraith in einem vielbeachteten Facebook-Post unter ein Strandfoto von sich. "Es ist kein Vorher-Bild. Es ist kein Nachher-Bild. Das ist einfach nur wie mein Körper an einem ganz normalen Dienstag im Dezember 2015 aussieht." Warum dieses begeisterte Bekenntnis, mag man sich fragen?

Weg von Schönheitsidealen

Galbraith ist eine ehemalige Bodybuilderin und Fitnesstrainerin. In ihrem Post wollte sie Frauen mit ihrem Beispiel zu einem neuen Körperbewusstsein, weg von unerreichbaren Schönheitsidealen, aufrufen. Lange, so schreibt sie, habe sie sich mit Diäten und Training gequält. Aber nie war es gut genug und nie war sie glücklich. Sie sei, "Zu fett, zu dünn, zu maskulin, zu stark, zu schwach, zu dick, zu schlank", genannt worden. Außerdem sei bei ihr das Hashimoto-Thyreoiditis, einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, diagnostiziert worden. Zudem leidet sie an einer Stoffwechselstörung, dem polyzystischen Ovar-Syndrom.

Nun bekenne sie sich nun zu ihrem Aussehen. "Heute ist dies ein Körper, der geliebt, bewundert, wertgeschätzt wird, und zwar von der Person, auf die es wirklich ankommt. Das bin ICH.", schreibt sie selbstbewusst. "Sofern ich mich richtig erinnere, ist dies das erste Jahr, in dem ich KEINE Neujahrsvorsätze gemacht habe, die mein Aussehen betreffen. Das ist eine Form von Freiheit, die ich nie zuvor erlebt habe. Und es fühlt sich richtig, richtig gut an."

Ihr Beitrag erhielt binnen kürzester Zeit über 100.000 Likes auf Facebook. Amerikanische und internationale Medien berichteten über sie. Ihr Bekenntnis wurde als mutiger Schritt und wichtige Aktion für mehr Selbstbewusstsein für Frauen gewertet.

Nicht nur positive Antworten

Inzwischen hat sich Galbraith immer wieder zurückgemeldet und für die viele Aufmerksamkeit bedankt. Doch es kamen nicht nur positive Rückmeldungen. "Auf Grund dieses Bildes wurde ich ein "Wal" genannt und mir wurde gesagt, ich sollte ordentlich abnehmen!" Aber so etwas lasse sie nicht mehr an sich heran. "Ich habe vor einer Weile beschlossen, dass weder mich, noch meine Arbeit oder meinen Selbstwert durch das Urteil anderer, egal ob positiv oder negativ, beurteilen lasse!", schreibt sie. Nur sie tue das. Denn sobald man dies anderen überlasse, gebe das ihnen die Macht über einen. "Das betrifft unseren Körper, wie wir unser Leben leben - einfach alles! Sobald du dir von der Meinung anderer vorschreiben lässt. wie du dich selbst beurteilst, verlierst du die Verantwortung für dich selbst. Und DICH selbst verantwortlich zu sein ist eine unglaublich wertvolle Aufgabe, für die nur du geeignet bist."

hs

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

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