Kleinkind lag im Koma

Klinik will Maschinen abstellen - da erwacht das Mädchen (1)

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Ein Foto vom 29. November: Marwa lächelt in die Kamera, dahinter ihr Vater. Die Ärzte gaben ihr keine Chance mehr. 
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Marseille - Die kleine Marwa wäre heute schon tot, wenn die Prognosen der Ärzte eingetreten wären.

Doch das Schicksal wollte es anders: Die Einjährige erwacht wieder aus dem Koma. Ihr Zustand stabilisiert sich. 

Die Geschichte beginnt im September: Das Kleinkind steckt sich mit einem Virus an, der ihr Herz und Nervensystem angreift. Sie wird am 25. September in künstliches Koma versetzt um ihre Kräfte zu schonen. 

Ihr Zustand verschlechtert sich weiter, im November empfiehlt das Krankenhaus La Timone die lebenserhaltenden Maschinen abzustellen. Die Ärzte und die Ethikkommission sehen für die Kleine keine Chance mehr auf eine Genesung. Sollte Marwa doch noch aus dem Koma erwachen, sei sie nicht nicht mehr fähig, alleine zu atmen oder zu essen. Die Mediziner sind überzeugt, dass ihr Gehirn irreversibel geschädigt ist.

Eltern kämpfen vor Gericht um ihr Leben

Marwas Eltern starten daraufhin die Petition "Nicht ohne meine Marwa" im Internet und bitten um Spenden, um gegen diese Entscheidung gerichtlich vorzugehen. Über 115.000 Personen unterschreiben. Die Eltern gewinnen vor dem Verwaltungsgericht in Marseille zwei weitere Monate Zeit. Die Ärzte sollen den Gesundheitszustand des Mädchens genauer untersuchen, so das Urteil. 

Aus dem Koma erwacht

Wenig später öffnet Marwa wieder die Augen! Ein Video auf YouTube, aufgenommen von ihrem Vater, zeigt offenbar den Moment nach dem Erwachen des Kindes: 

Das Mädchen befindet sich weiterhin in Behandlung im Krankenhaus, ihr Zustand sei aber stabil, die Organe gesund. Marwas Vater, der gebürtige Algerier Mohamed Bouchenafa, glaubt an ein Wunder. 

Quelle: rosenheim24.de

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