Digitales Antennenfernsehen

DVB-T2 HD: Beim Receiverkauf auf HbbTV-Fähigkeit achten

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Bald wird das Signal von DVB-T auf den neuen Standard DVB-T2 HD umgestellt. Beim Kauf eines neuen Receivers sollten Nutzer die HbbTV-Fähigkeit des Fernsehers beachten. Foto: Monika Skolimowska

Im März geht das Antennenfernsehen DVB-T2 HD an den Start. Wer die neue Übertragung nutzen möchte, braucht dafür den richtigen Receiver. Käufer sollten aufpassen, dass das Gerät die Funktionen des Fernsehers nicht einschränkt.

München (dpa/tmn) - Kaufen Besitzer eines HbbTV-fähigen Fernsehers einen Receiver für das neue Antennenfernsehen DVB-T2 HD, sollten sie drauf achten, dass auch der Empfänger die Technik beherrscht.

Wird eine Empfangsbox ohne HbbTV gekauft, kann man beim Empfang von DVB-T2 HD die Online-Zusatzdienste zum Fernsehprogramm auch dann nicht nutzen, wenn der Fernseher sie eigentlich unterstützt. Darauf weist das Projektbüro DVB-T2 HD Deutschland hin.

Das Antennenfernsehen DVB-T2 HD nimmt am 29. März 2017 den Regelbetrieb auf. In den Regionen, in denen DVB-T2-HD auf Sendung geht, endet die bisherige DVB-T-Ausstrahlung. Wer weiter sein TV-Programm über Antenne empfangen möchte, braucht einen neuen Empfänger oder ein neues TV-Gerät.

Privatsender gibt es im neuen Antennenfernsehen DVB-T2 HD nach einer Übergangszeit ab Ende Juni 2017 nur noch gegen Gebühr. Die Karten mit den zum Freischalten nötigen Codes gibt es nach Angaben des Projektbüros DVB-T2 HD Deutschland im Elektronikhandel und bei vielen Fernsehtechnikern. Die Kosten betragen 69 Euro pro Jahr.

Mit diesen Codes können Zuschauer ihre kompatible Empfangsbox oder das Freenet-TV-Modul für den Empfang der Privatsender freischalten. Gemeinsam mit der Identifikationsnummer des Empfangsgeräts (findet sich auf der Rückseite) wird sie entweder auf einer Internetseite eingegeben oder per Anruf bei einer Servicenummer durchgegeben.

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