Irrer Bußgeldbescheid in Belgien verschickt

Kein Scherz: Mann mit Opel mit sagenhaften 696 km/h geblitzt

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Der Bußgeldbescheid führte auf Facebook zu regen Interaktionen.
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Quiévrain/Brüssel - Ein Autofahrer in Belgien traute seinen Augen nicht, als er von den Behörden einen irren Bußgeldbescheid zugestellt bekam. Ihm wurde doch glatt vorgeworfen, 646 km/h zu schnell gefahren zu sein!

In dem Bescheid des Örtchens Hensies, einer kleinen Gemeinde ganz nahe der französischen Grenze, stand, dass der Mann mit seinem Opel Astra mit unfassbaren 696 km/h durch den Nachbarort Quiévrain gerast sein soll. "Festgestellt" hat dies ein belgischer Blitzer... Erlaubt sind dort eigentlich 50 Sachen...

Die entsprechende Strafe wurde dem Mann, der das Bild auf der Facebook-Seite "Perles rares de Belgique" gepostet hat, auch gleich mitgeteilt. Da er genau 646 km/h zu schnell gefahren sei, müsse er sage und schreibe 6.597 Euro Strafe zahlen!

Eigentlich klingt das alles nach einem schlechten Scherz, aber der Fall hat sich tatsächlich so zugetragen - und ist inzwischen aufgeklärt. Tatsächlich war der Mann mit nur etwas mehr als 60 km/h unterwegs. Doch wegen eines falsch eingegebenen Codes an dem Messgerät wurden aus 10 Sachen zu schnell plötzlich unfassbare 646. Das teilte die belgische Polizei mit. Fraglich blieb allerdings, ob der zuständige Verwaltungsmitarbeiter den absurden Bescheid vor dem Verschicken überhaupt durchgelesen hat...

mw

Quelle: rosenheim24.de

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