Da gab's offenbar eine rauschende Feier

Hu! Neun Monate nach der EM: Babyrekord in Island

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Reykjavik/Nizza - Es war eine Sommernacht, die ganz Europa in Island-Euphorie versetzte.

Ganz Europa? Nicht ganz, die Engländer feierten die Party nicht mit. Aber viele Briten fremdeln ja sowieso mit dem restlichen Kontinent. 

Der Fußballzwerg Island warf am 27. Juni den Favoriten England mit einem 2:1 Sieg in Nizza aus der Europameisterschaft. Die Nordeuropäer standen damit sensationell im Viertelfinale des Turniers. 

Exakt neun Monate später, bringt dieser Überraschungssieg noch einmal Früchte - oder besser gesagt Babys! 

Arzt twittert über Geburtenrekord

So meldet ein Krankenhaus-Mitarbeiter in der isländischen Hauptstadt Reykjavik, dass in den vergangenen Tagen überdurchschnittlich viele Geburten zu verzeichnen sind. 

So verkündete Anästhesist Ásgeir Pétur Thorvaldsson über Twitter, dass er am Wochenende eine Rekordzahl an Einsätzen auf der Entbindungsstation hatte. Mit einem Zwinkersmiley fügte er hinzu - "neun Monate nach dem 2:1 Sieg gegen England". 

In einem weiteren Tweet entschuldigte sich der Arzt bei den Eltern, wenn sie sich nun Sprüche wie "immer rein mit dem Ball" oder "ein Schuss, ein Treffer" anhören müssten.

Die Meldung über den angeblichen Babyboom wurde zunächst von der isländischen Zeitung "Visir" verbreitet und nun von vielen Medien aufgegriffen. 

Euphorie übertrug sich vom Fußballplatz ins Schlafzimmer

Natürlich gibt es (noch) keinen empirischen Beleg für den Geburtenrekord, dennoch ist diese Geschichte einfach zu schön: Die Euphorie der Isländer übertrug sich vom Stadion zunächst in die heimischen Wohnzimmer und reichte sogar bis in die Schlafzimmer der Inselbewohner...

Das Fußballmärchen wurde damit erst recht lebendig und neue "-sons" und "-dóttirs" erblickten das Licht der Welt. Wobei es in Island zeitweise auch ziemlich dunkel ist.  

Wie es momentan in englischen Geburtenkliniken aussieht, ist dagegen nicht bekannt... 

Quelle: rosenheim24.de

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