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Automatische App-Updates haben nicht nur Vorteile

Die Auto-Update-Funktion bei iOS und Android ist nicht immer unproblematisch. Foto: Alex Heinl
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Die Auto-Update-Funktion bei iOS und Android ist nicht immer unproblematisch. Foto: Alex Heinl

Ohne Updates verliert das Smartphone schnell den Anschluss und ist gegen Angriffe nur schlecht geschützt. Die komfortable Auto-Update-Funktion, die iOS und Android anbieten, kann aber auch problematisch sein.

Berlin (dpa/tmn) - Veraltete Apps und nicht aktuelle Betriebssysteme auf dem Smartphone sind Sicherheitsrisiken. Die Betriebssystem iOS und Android bieten die Funktion, die Apps automatisch auf dem neuesten Stand zu halten. Dieses ungefragte Aufspielen neuer Programme hat aber nicht nur Vorteile.

Vor allem bei den Apps kann es zu Problemen kommen. Etwa, wenn sich ein Update nach Veröffentlichung als fehlerhaft erweist, wie das Portal «mobilsicher.de» berichtet. Dann ist es schon auf dem Gerät installiert, bevor man erste Warnungen erhält. Manchmal treten auch Sicherheitsprobleme auf, oder das App-Update enthält gar Schadsoftware - ein Problem, das hauptsächlich die weit verbreiteten Android-Smartphones betrifft.

Ein weiteres Phänomen beim automatischen App-Update sind die Berechtigungen, die sich Programme einräumen. Kommen neue Funktionen hinzu, kann es zum Beispiel vorkommen, dass eine App nach dem Update plötzlich auf das Mikrofon oder die Kontakte zugreifen möchte. Ist das automatische Update gewählt, erfahren Nutzer davon in der Regel nichts. So sie können auch nicht vor der Installation entscheiden, ob das gewünscht ist oder nicht.

Deswegen sind die automatischen Updates für informierte Nutzer, die auch gerne mal durch die Bewertungen anderer Nutzer oder Testberichte in der Fachpresse recherchieren, nicht nötig. Sie können selbst entscheiden, ob und wann sie die neueste Version installieren. Für alle anderen sind die automatischen Updates aber eine deutlich bessere Lösung, als seine Programme gar nicht aktuell zu halten.

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