Alias-Mail-Adresse fürs Online-Shopping

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Nach dem Shopping im Internet werden E-Mail-Konten oft von Spam-Mails überhäuft. Eine Alias-Adresse hilft, sie umzuleiten. Foto: Jens Schierenbeck

Wer häufiger bei Online-Händlern einkauft kennt das Problem: Das Postfach füllt sich schnell mit Werbeangeboten und Spam-Mails. Viele Mail-Accounts bieten dafür eine Lösung an.

Berlin (dpa/tmn) - Aus Furcht vor Spam geben viele ihre "richtige" E-Mail-Adresse nicht gerne überall an. Ein zweites Mailkonto extra fürs Online-Shopping oder für Newsletter ist vielen aber auch zu umständlich. Ein praktischer Mittelweg können hier sogenannte Alias-E-Mail-Adressen sein.

Diese Adressen gibt es etwa bei Anbietern wie Freenet, GMX, Mail.de, Outlook.com, T-Online oder Yahoo. Sie können in den Einstellungen meist völlig beliebig und namensunabhängig ausgewählt und aktiviert werden, berichtet das Telekommunikationsportal "Teltarif.de".

Mails an die Alias-Adressen laufen dann ins Hauptpostfach oder in einen gewünschten Ordner. Wer die Zusatzadresse irgendwann nicht mehr benötigt oder loswerden will - etwa weil das Spamaufkommen zu hoch ist - kann sie ebenfalls in den Einstellungen wieder löschen - und natürlich bei Bedarf auch gleich neue Alias-Adressen aktivieren.

Gmail bietet keine Alias-Adressen im ursprünglichen Sinne. Kontoinhaber können ihre Adresse, etwa max.mustermann@gmail.com aber so nutzen, dass sie den gleichen Zweck wie eine oder mehrere Alias-Adressen erfüllt. Das funktioniert, indem man an den Benutzernamen ein Pluszeichen gefolgt von beliebigen Wörtern hängt, etwa max.mustermann+shopping@gmail.com, max.mustermann+newsletter@gmail.com oder max.mustermann+egal@gmail.com. Für Google bleibt es technisch ein- und dieselbe Adresse, man kann aber im Webmailer Filter erstellen, die die Mails in Ordner sortieren.

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