4K-Wiedergabe dank Rechentrick

Kino für zu Hause – Heimkino-Beamer im Test

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Echte 4K-Beamer sind noch sehr teuer, Beamer mit Pixelshift-Technik füllen die Lücke. 

Video-Beamer mit 4K-Auflösung versprechen Filmgenuss zuhause wie im großen Kino. Doch Projektoren, die echte UHD-Auflösung auf die Leinwand bringen, sind noch sehr teuer. Epson hat einen Beamer vorgestellt, der 4K-Inhalte wiedergeben kann – und deutlich weniger kostet. Dafür haben die Ingenieure tief in die Trickkiste gegriffen.

Bei Fernsehern setzt sich die extrem hohe Ultra-HD Auflösung von 3840 × 2160 Pixeln – auch 4K genannt – langsam durch, viele neue Geräte gibt es nur noch mit UHD. Und das, obwohl es noch immer nicht viele Inhalte gibt, die diese Auflösung auch liefern. Erst seit Ende letzten Jahres gibt es die ersten 4K-UHD-Blu-ray-DVDs, bis das Fernsehen ultrascharfe Bilder liefert, werden noch Jahre vergehen. Doch immerhin bieten viele Online-Videotheken wie Netflix und Amazon inzwischen auch Filme und Serien im UHD-Format an.

Wirklich sinnvoll ist die höhere Auflösung erst bei großen Fernsehern ab mindestens 55 Zoll Bildschirmdiagonale. Bei kleineren Bildschirmen sieht man den Unterschied zu FullHD bei normalem Betrachtungsabstand nicht.

Echte 4K-Beamer ab 7.000 Euro

Bei Video-Beamern fürs Heimkino macht 4K dagegen prinzipiell viel Sinn, denn hier projiziert man das Bild meistens groß auf die Leinwand oder die Wohnzimmerwand.

Echte 4K-Beamer kosten aber immer noch mindestens 7.000 Euro. Doch von Epson gibt es jetzt einen Beamer, der UHD-Filme verarbeiten kann und „nur“ rund 2.500 Euro kostet. Der Epson EH-TW7300 ist eigentlich ein FullHD-Beamer, der durch ein wenig technische Zauberei zum 4K-Beamer wird.

Damit dieser Trick gelingt, werden die Pixel durch ein spezielles Glas zwischen LCD-Panels und Objektiv nicht nur geradeaus zur Leinwand geschickt, sondern zusätzlich zeitlich versetzt minimal nach rechts und oben abgelenkt. So entsteht eine deutlich feinere Pixel-Struktur, die eine 4K-Auflösung bringt, wo eigentlich gar keine sein kann. Pixelshift heißt diese Technik.

Das Bild wird dadurch zwar nicht ganz so knackscharf wie bei einem nativen 4K-Beamer, aber deutlich schärfer als bei einem reinen HD-Beamer.

Wichtiger als Auflösung: Farbraum und HDR

Aber Schärfe ist nicht alles. Entscheidend für den Bildeindruck ist auch, wie viele Farben dargestellt werden können und wie groß der Kontrastumfang ist. Die Stichworte sind hier erweiterter Farbraum und HDR (High Dynamic Range). Beides kann der neue Beamer von Epson wiedergeben.

Das Test-Portal AllesBeste empfiehlt den Epson EH-TW7300 daher als neuen besten Heimkino-Beamer. Eine so gute Bildqualität bietet zu diesem Preis zur Zeit kein anderer Video-Projektor. Mehr dazu können Sie bei AllesBeste nachlesen. 

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