Rheuma bei Hunden: Bei Symptomen schnell zum Tierarzt

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Bei Rheuma-Symptomen sollten Hunde-Halter schnell einen Tierarzt aufsuchen. Foto: Jens Schierenbeck

Früherkennung ist wichtig: Leidet ein Hund an Rheuma, gibt es dafür klare Symptome. Handeln Halter dann schnell, sind die Behandlungschancen oft gut. Tierärzte diskutieren derzeit sogar Behandlungsmethoden, die auch bei Menschen eingesetzt werden.

Baden-Baden (dpa/tmn) - Fieber, stark geschwollene Gelenke und Lahmen können bei Hunden auf Rheuma hindeuten. Halter sollten einen Vierbeiner, der diese Symptome zeigt, rasch zum Tierarzt bringen.

Das rät die Klinik für kleine Haustiere an der Freien Universität Berlin in einer Mitteilung anlässlich der Baden-Badener Fortbildungstage. Wird die Krankheit früh erkannt, lässt sie sich oft gut behandeln. Ziel sei es dann, einen weiteren Krankheitsschub oder Rückfall zu vermeiden. Ein Problem ist, dass die Symptome nicht immer eindeutig sind, was ebenfalls dafür spricht, im Zweifel zum Tierarzt zu gehen.

Bei Rheuma greift sich der Körper selbst an: Gelenke können sich entzünden und Arthrosen entwickeln. Behandelt wird die Erkrankung mit sogenannten Immunsuppressiva - das sind Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken. Diese könnten mitunter auch ursprünglich bei Menschen mit Rheuma eingesetzt worden sein, heißt es. Inwieweit solche Therapien aus der Humanmedizin auch für Hunde geeignet sein könnten, soll Thema auf den Fortbildungstagen sein.

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