Sport mit Baby im Tragetuch mit Arzt absprechen

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Beim Kangatraining können Mütter nach der Schwangerschaft mit dem Baby im umgehängten Tragebeutel trainieren. Zuvor sollten sie sich aber das O.K. vom Kinderarzt holen. Foto: Jens Kalaene

Ein Tragetuch oder eine Kindertrage ist für Eltern und Kind oft ein sinnvolles Transportmittel. Für einige Aktivitäten ist es jedoch nicht geeignet. Wer sein Kind auf diese Weise etwa mit zum Sport nehmen möchte, fragt zuvor besser den Kinderarzt.

München (dpa/tmn) - Viele Eltern tragen ihr Baby gern in einem Tuch oder einer Trage am Körper. Sie empfinden es als praktischer als einen Kinderwagen und schätzen die direkte Nähe zu ihrem Kind. Manche kommen dann sogar auf die Idee, Sport mit dem Baby vor dem Bauch zu treiben.

Der Tüv Süd rät davon aber eher ab - die Unfallgefahr sei zu hoch, wenn Eltern etwa mit dem Baby walken oder Rad fahren. Es gibt allerdings spezielle Sportkurse für Mütter mit Baby in der Trage. Da die Bewegungen hierbei speziell auf das Baby ausgelegt und nicht allzu ruckelig sind, ist das in den meisten Fällen in Ordnung. Die Tüv-Experten raten aber dazu, es mit dem Kinderarzt zu besprechen.

Während des Tragens sollten Eltern außerdem regelmäßig prüfen, ob das Kind frei atmen kann. Ist ein Kind erkrankt oder zu früh geboren, sollten Mütter und Väter ebenfalls den Kinderarzt fragen, ob das Tragen für das Baby in Ordnung ist.

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