Mit mangelnder Kindersicherung fing alles an...

Übersee - Weil Kinder auf dem Schoß der Mutter "herumturnten", wurde ein Renault von der Polizei gestoppt. Doch damit fing der Ärger für einige Insassen erst richtig an:

Am Samstag gegen 12 Uhr fiel einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Siegsdorf im Bereich der A8 bei Übersee in Richtung München ein bulgarischer Renault Espace auf. Hierbei wurde festgestellt, dass offensichtlich zwei Kinder im Fond nicht gesichert waren und auf dem Schoß der Mütter "herumturnten". Bei der anschließenden Kontrolle wurde dann zudem festgestellt, dass die zwei Brüder der kleinen Mädchen im Kofferraum neben den Gepäckstücken seelenruhig mit Decken zugedeckt schliefen. Der Kombi hatte lediglich Sitzplatzkapazität für fünf Personen.

Doch das war längst noch nicht alles: Bei der Überprüfung der Erwachsenen wurde letztlich festgestellt, dass sowohl der Fahrer als auch eine der Mütter mittels Haftbefehl wegen Erschleichen von Leistungen von den Behörden aus Nordrhein-Westfalen gesucht wurden. Zwei andere jüngere Männer, Verwandte des Fahrers, wurden ebenfalls durch österreichische Behörden gesucht.

Die Haftbefehle und die Sicherheitsleistung für die Überbesetzung und der nicht durchgeführten Kindersicherung wurden letztlich doch bezahlt. So blieb allen ein längerer Aufenthalt in einer bayerischen Justizvollzugsanstalt erspart. Die Weiterfahrt wurde letztlich etappenweise mit der zulässigen Personenzahl im Pkw durchgeführt.

Pressemeldung VPI Traunstein

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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