Reisende hatten Angst vor ihm

Ninja im Zug! Kurioser Einsatz für die Bundespolizei

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Dresden - Der Vorfall trug sich bereits am Donnerstagabend zu. Nun verbreitet sich die Geschichte um den wohl seltsamsten Polizeieinsatz des Jahres!

Am Donnerstagabend, gegen 17:15 Uhr, wurden die Beamten der Bundespolizei im Hauptbahnhof Dresden, mit einer nicht alltäglichen Situation konfrontiert. Durch das Zugpersonal des EC 172, der von von Budapest nach Dresden fuhr, wurden die Beamten darüber informiert, dass ein Fahrgast aufgrund seines äußerlichen Erscheinungsbildes von der Weiterfahrt ausgeschlossen wird.

Andere Reisende hatten Angst bekommen

Als die Bundespolizisten den Mann auf dem Bahnsteig in Empfang nahmen, standen sie einem "waschechten" Ninja gegenüber. 

Als Grund für den Fahrtausschluss nannte das Zugpersonal die Ängste von Reisenden, die offensichtlich nach den Geschehnissen in dem französischen Hochgeschwindigkeitszug THALYS verunsichert waren, ob des Aussehens der Person.

Schwerter in Wirklichkeit Regenschirme

Bei dem Ninja-Fahrgast handelt es sich um einen 34-jährigen Australier, dieser war von der Kapuze bis zu den Schuhen komplett in schwarz gekleidet und hatte zwei vermeintliche Schwerter, gekreuzt in Transporthüllen auf dem Rücken getragen. In dieser Aufmachung und der vermutlichen Absicht möglichst großes Aufsehen zu erzeugen, lief der Ninja mehrfach durch den Zug.

Die Bundespolizisten konnten keinen waffenrechtlichen Verstoß des Australiers feststellen, weil es sich bei näherer Betrachtung der vermeintlichen Ninja-Schwerter um zwei Regenschirme handelte.

Alles nur ein Spiel

Auf Fragen der Bundespolizisten zu seinen Beweggründen einer solchen Inszenierung, entgegnete der Ninjakämpfer, dass er Teil eines großen Spieles mit dem Namen "Wahrheit oder Pflicht" sei. Dabei bekommen die einzelnen Spieler Aufgaben erteilt, die erfüllt werden müssen. So habe er vorher ein Auto nach Budapest gefahren und dort die neue Aufgabe erhalten, als Ninja in seinen deutschen Wohnort zurückzukehren, um anschließend auf einem gleichnamigen Motorrad durch seine Heimatstadt zu fahren.

Dies stieß bei den Bundespolizisten auf Verwunderung, aber strafrechtliche Normen wurden durch den Ninja nicht verletzt. Der Mann wurde gebeten in Zukunft bei seiner Kleiderwahl weniger martialisch zu erscheinen. Dies sicherte der Ninja zu.

mg/Pressemitteilung Bundespolizei Dresden

Quelle: rosenheim24.de

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