Milliardär will Titanic II bauen lassen

Canberra - Der australische Bergbau-Milliardär Clive Palmer will in vier Jahren einen Nachbau des vor einhundert Jahren gesunkenen Luxusliners “Titanic“ in See stechen lassen.

Ein australischer Rohstoffmilliardär will das legendäre Kreuzfahrtschiff „Titanic“ nachbauen lassen. Das Ebenbild des Luxusliners solle 2016 in China vom Stapel laufen, teilte der Unternehmer Clive Palmer am Montag mit. Er habe mit der staatlichen chinesischen Werft CSC Jinling Shipyard bereits eine prinzipielle Vereinbarung unterzeichnet.


„Es wird genauso luxuriös wie die Original-Titanic, aber natürlich mit hochmoderner Technik des 21. Jahrhunderts und den besten Navigations- und Sicherheitssystemen“, sagte Palmer (58) nach Angaben seiner PR-Agentur. Die „Titanic II“ soll in viereinhalb Jahren auf Jungfernfahrt gehen und wie ihr berühmter Vorgänger von Großbritannien nach New York fahren. „Wir haben die chinesische Marine eingeladen, die "Titanic II" zu eskortieren“, teilte Palmer mit.

Titanic: Der Mythos ist unsinkbar

Titanic Untergang
Auch 100 Jahre nach dem Untergang ist der Mythos um die verunglückte Titanic ungebrochen. © dpa
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Am 10. April 1912 lief die RMS Titanic von Southhampton aus in Richtung New York aus. Das Schiff galt als unsinkbar. © AP/dapd
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Ein Passagier-Ticket der Titanic. Rund 2200 Menschen waren an Bord. © dpa
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Das Foto zeigt die Queens Road im Belfaster Hafenviertel während die Titanic (im Hintergrund) gebaut wurde. © dpa
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Die Werft in Belfast bei den Bauarbeiten der Titanic und der Olympic. © Library of Congress/AP/dapd
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Nach der Kollision mit einem Eisberg versinkt die Titanic in der Nacht von 14. auf den 15. April 1912 in den eisigen Fluten des Nordatlantiks. © dpa
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Die Titelseite der New York Times nach dem Untergang der Titanic. © New York Times/AP/dapd
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Eine Aufnahme der riesigen Schiffsschrauben der Titanic. © Library of Congress/AP/dapd
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Da es zu wenig Rettungsboote an Bord gab, überlebten nur rund 700 Menschen der 2200 Passagiere. © dpa
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Aufregung vor der Zeitung "New York American": Auf einer Anzeigentafel wurden die Namen der geretteten Passagiere veröffentlicht. © AP
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Eine Original-Rettungsweste der Titanic. © dpa
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Diese Taschenuhr wurde auf der Titanic gefunden. Sie blieb genau zum Zeitpunkt des Untergangs stehen. © dpa
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Die Original-Speisekarte für die Passagiere der ersten Klasse. © dpa
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Eine Original-Speisekarte der Passagiere der dritten Klasse. © dpa
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Regisseur James Cameron verfilmte die Tragödie um den Untergang der Titanic im Jahr 1997. Der Film wurde mit insgesamt elf Oscars nominiert und zählt noch immer zu den erfolgreichsten Kinofilmen. © dpa
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Diese Szene schrieb Filmgeschichte: Kate Winslet und Leonardo DiCaprio spielten die Hauptrollen. © 20th Century Fox
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Viele weitere Fundstücke konnten vom Wrack der Titanic geborgen werden, beispielsweise dieser Topf für Rasiercreme. © dpa
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Auch eine alte Kochmütze konnte erhalten bleiben. © dpa
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Die Postkarte eine Passagiers. © AP/dapd
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Der erste Offizier der Titanic: William McMaster Murdoch. © dpa
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Ein Brief von James Paintin, dem persönlichen Steward von Captain E.J. Smith. © dpa
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Ein Schlüsselset der Titanic. © dpa
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Ein Brief des Offiziers Henry Wilde, den er in Southhampton am 7. April 1912 geschrieben hat. © dpa
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Die Badetasche von William Murdoch. © Library of Congress/AP/dapd
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Ein Fünf-Dollar-Schein von der Titanic. © Library of Congress/AP/dapd
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Parfümfläschchen, die vom Wrack der Titanic geborgen wurden. © dpa
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Geschirr und Besteck von der Titanic. © Library of Congress/AP/dapd
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Viele weitere Artefakte konnten vom Schiffswrack geborgen werden. © dpa
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Viele weitere Artefakte konnten vom Schiffswrack geborgen werden. © dpa
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Viele weitere Artefakte konnten vom Schiffswrack geborgen werden. © dpa
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Auch 100 Jahre nach dem Untergang ist der Mythos um die verunglückte Titanic ungebrochen. © dpa

Die „Titanic“ hatte auf ihrer Jungfernfahrt am 15. April 1912 einen Eisberg gerammt und war gesunken. Mehr als 1500 Menschen waren ums Leben gekommen. Der 100. Jahrestag hatte das Drama in den vergangenen Wochen wieder ins Rampenlicht gerückt.

Die „Titanic II“ soll wie das Original 270 Meter lang sein und auf neun Decks 840 Kabinen bieten. Ein Designteam mit Historikern habe schon mit der Arbeit begonnen. „Die "Titanic II" wird der ultimative Luxus“, sagte Palmer. Nur unterhalb der Wasserlinie soll das Schiff völlig anders gebaut werden, um eine ähnliche Katastrophe wie vor 100 Jahren zu verhindern. Palmer plant den Angaben zufolge mit seiner neuen Firma „Blue Star Line Pty Ltd“ eine ganze Kreuzfahrt-Flotte.

Palmers begann seine Unternehmerkarriere mit Immobilien. Heute gehört ihm unter anderem der Rohstoffkonzern Mineralogy mit großen Eisenerzvorkommen in Westaustralien. Palmer, dessen Reichtum auf fünf Milliarden australische Dollar (knapp vier Milliarden Euro) geschätzt wird, gilt als Paradiesvogel unter den australischen Unternehmern. Er soll seiner Tochter zum 15. Geburtstag im vergangenen Jahr eine Jacht für eine Million Dollar geschenkt haben. Unter Angestellten verteilte er vor drei Jahren 55 Luxusautos und 1 500 Reisen auf die Fidschi-Inseln als Weihnachtsgeschenke.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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