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Große Umfrage

Frauen fühlen sich im Beruf oft abgelehnt

Berlin - Jede zweite Unternehmerin hat sich laut einer Umfrage schon einmal in ihrem Beruf abgelehnt gefühlt, weil sie eine Frau ist.

Die große Mehrheit der befragten selbstständigen Frauen (81 Prozent) glaubt auch, dass Männer es durch die etablierten Traditionen in der Wirtschaft als Unternehmer einfacher haben. Das geht aus einer Befragung des Verbandes deutscher Unternehmerinnen (VdU) hervor, die am Dienstag vorgestellt wurde.

„Männer profitieren von der Aufgabenverteilung und den traditionellen Rollen“, sagte die Vorsitzende des Verbandes, Stephanie Bschorr. Der Verband befragte seine mehr als 1600 Mitglieder über das Internet. Knapp 500 Antworten gingen ein und wurden ausgewertet. Die meisten der Unternehmerinnen (81 Prozent) sind überzeugt, dass es bei der Führung von Firmen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Mehr Frauen auf Chefpositionen und in den Aufsichtsräten würden auch zu mehr wirtschaftlichem Erfolg führen, meinen sie zudem.

Bschorr forderte eine gesetzlich vorgegebene Frauenquote nicht nur für die Aufsichtsräte, sondern auch für die Vorstände der großen Unternehmen. In zehn Jahren sollten 40 Prozent der Vorstandsposten mit Frauen besetzt sein, sagte sie. „Wir brauchen Vorbilder für die nächste Generation. Wenn Deutschland führend in der Welt bleiben will, brauchen wir die Frauen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht an diesem Freitag beim Kongress des internationalen Unternehmerinnenverband FCEM (Les Femmes Chefs d'Entreprises Mondiales) in Berlin.

Im Bundesrat war am Freitag mit Hilfe der Unions-geführten Länder Sachsen-Anhalt und Saarland ein Antrag aus dem SPD-regierten Hamburg erfolgreich. Danach soll in den nächsten 11 Jahren eine Beteiligung von 40 Prozent Frauen in Aufsichtsräten durchgesetzt werden. Im Bundestag hat die Länderinitiative allerdings wenig Aussicht auf Erfolg.

dpa

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