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Aufgaben managen

To-do-Liste führen - Nur die Tagesaufgaben im Blick behalten

Manche Aufgaben bleiben einfach für immer auf der Liste zu erledigender Dinge stehen. Derweil kommt To-do um To-do hinzu. Aber es geht auch anders.

Berlin - «Steuererklärung machen» - das ist eines dieser To-dos, das jedes Jahr ab Januar auf diversen Notizzetteln steht und doch erst irgendwann später erledigt wird. Über das Jahr kommen immer mehr verschobene Aufgaben hinzu, die Liste wird immer länger.

Dieser Zustand lässt sich vermeiden. Das sagt Karriereberaterin Hanne Bergen aus Hamburg. Dafür sollte man sich auf die Aufgaben für den jeweiligen Tag konzentrieren und von vornherein jedes To-do konsequent mit einem Termin versehen, empfiehlt Bergen. «Das dämmt die Aufschieberitis ein. Und wenn man dann einen guten Tag hat und To-dos für die nächste Woche erledigt, fühlt man sich umso besser.»

Wenn man mit Papier arbeitet, sollte man auch darauf achten, keine Aufgabe zweimal aufzuschreiben. Bergen rät außerdem, nicht zu viele kleine To-dos aufzuschreiben. «Man sollte nicht jeden Arbeitsschritt notieren.» Gegen das Verschieben helfe außerdem, zu klären, warum man sich vor einer Aufgabe drückt. Bei To-do-Listen aus Papier eigne sich dafür die Masern-Technik:

Dabei wird jede verschobene Aufgabe mit einem roten Punkt markiert. «Wenn ein Zettel dann langsam vier, fünf Masernpunkte hat, also langsam erkrankt, muss man sich fragen, welche Hürden mit der Aufgabe verbunden sind.» Das könnten offene Fragen sein, ein Konflikt, den man nicht führen möchte, oder dass man einfach keinen Sinn mehr in der Aufgabe sieht.

Ob man seine To-do-Listen auf Papier oder elektronisch führt, sei dagegen lediglich individuellen Vorlieben geschuldet, so die Karriereberaterin. Sinnvoll seien solche Listen vor allem dann, wenn man gestresst ist, um das Kurzzeitgedächtnis zu entlasten.

dpa

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