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Studenten ohne Abi sind an FH erfolgreicher als an Uni

Eine Fachhochschule zeichnet sich durch eine stärkere Praxisorientierung aus. Das kommt Studenten ohne Abitur entgegen. Foto: Martin Schutt
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Eine Fachhochschule zeichnet sich durch eine stärkere Praxisorientierung aus. Das kommt Studenten ohne Abitur entgegen. Foto: Martin Schutt

Mainz (dpa/tmn) - Ohne Abitur studieren ist möglich. Eine Umfrage belegt, dass diese Studenten im Schnitt an Fachhochschulen besser sind als an Universitäten. Grund dafür könnte laut Experten die Praxisorientierung der Fachhochschulen sein.

An vielen Hochschulen ist es möglich, sich auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung einzuschreiben. Wer das macht, ist tendenziell an Fachhochschulen (FH) erfolgreicher als an Universitäten. Das legt eine Studie der Universität Mainz nahe. Die Forscher befragten 331 Personen aus Rheinland-Pfalz, die ohne Abi an die Hochschule gingen. Dabei zeigte sich, dass die Noten von den FH-Studenten signifikant besser waren als von den Studenten an Universitäten. «Eine mögliche Erklärung ist, dass die Praxisorientierung an den Fachhochschulen den Studenten ohne Abi entgegenkommt», sagt Holger Lübbe vom Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung der Universität Mainz.

Tendenziell hatten außerdem Studenten mit wenig Berufserfahrung schlechtere Noten als jene, die schon mehrere Jahre im Job standen. «Das ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass letztere bereits mehr Fachkompetenz erworben haben, die ihnen im Studium zugutekommt», erklärt Lübbe. Außerdem verfügten sie stärker über Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit oder Selbstdisziplin.

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