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Mehr Frauen studieren ein MINT-Fach

Immer mehr Frauen an Bord: Von den Studienanfängerinnen im Studienjahr 2013 entschied sich bereits mehr als jede Vierte für ein MINT-Fach. Foto: Uli Deck
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Immer mehr Frauen an Bord: Von den Studienanfängerinnen im Studienjahr 2013 entschied sich bereits mehr als jede Vierte für ein MINT-Fach. Foto: Uli Deck

Bielefeld - Mathe, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik waren lange Studienfächer, für die sich vor allem Männer interessierten. Doch das Bild wandelt sich.

Die Zahl der weiblichen Studierenden in den MINT-Fächern steigt seit Jahren immer weiter an. Im Wintersemester 2013/2014 studierten 1 245 241 Frauen Mathe, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften oder Technik. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr waren es 1 185 392. Das teilt das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit mit, das sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamts bezieht. Zum Vergleich: Im Wintersemester 2008/2009 schrieben sich nur 967 501 Frauen dafür ein. Von allen weiblichen Studierenden strebt damit mittlerweile fast jede Vierte (23,2 Prozent) einen Abschluss in einem MINT-Fach an.

Von den Studienanfängerinnen im Studienjahr 2013 entschied sich sogar bereits mehr als jede Vierte (25,6 Prozent) für ein MINT-Fach. Das ist gegenüber dem Anteil der weiblichen MINT-Studierenden insgesamt noch eine Steigerung. Zum Vergleich: Jede dritte Studentin (33 Prozent) ist für Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben. Bei den Anfängerinnen ist es ebenfalls jede Dritte (33,1 Prozent). Mehr als jede vierte Studentin (27,8 Prozent) studiert Sprach- und Kulturwissenschaften - von den Anfängern sind es 27,7 Prozent.

Dabei ist die Zahl der weiblichen Studienanfänger im Bereich MINT je nach Fach unterschiedlich stark gewachsen. So hat sich die Zahl der weiblichen Erstsemester in Elektrotechnik im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Prozent erhöht. In Physik und Astronomie ist das Plus ähnlich hoch (13,0 Prozent). Geringer sind die Steigerungsquoten in Mathematik (plus 5,5 Prozent) und Maschinenbau (plus 6,6).

dpa/tmn

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