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Top 5: Das sind die gefährlichsten Berufe Deutschlands

Zwei Dachdecker arbeiten auf dem Dach eines Hauses.
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Gefährlich: Dachdecker gehören zu den Berufen mit dem höchsten Risiko für einen Arbeitsunfall.

In bestimmten Berufen ist das Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, besonders hoch. In welchen Jobs Arbeitnehmer häufig gefährdet sind, zeigt eine Studie.

  • In manchen Berufen ist die Gefahr, einen Arbeitsunfall* zu erleiden, besonders hoch.

  • Zur gefährdetsten Berufsgruppe zählen Baukonstruktionsberufe wie Maurer oder Zimmerleute.
  • Das geringste Unfallrisiko haben Büro- und Sekretariatskräfte.

 Ob auf dem Bau, unter Tage oder im Straßenverkehr: Viele Arbeitnehmer leben jeden Tag mit einem hohen Risiko, sich bei der Arbeit zu verletzen oder gar zu sterben. Doch in welchen Berufen ist das Risiko am höchsten?  

Arbeitsunfälle: Bauberufe besonders gefährdet


Wie eine Studie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zeigt, haben Mitarbeiter in Bauberufen wie Maurer, Zimmerleute oder Steinmetze* die meisten Arbeitsunfälle (Stand: 2018). Auf 1000 Vollarbeiter kommen hier 138 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Auf Platz zwei folgen - wohl für viele überraschend - Arbeitnehmer der Abfallentsorgung (108). Lokomotivführer und -führerinnen belegen den dritten Platz (100).

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Überblick über die fünf gefährlichsten Berufe Deutschlands:

Platz 1: Baukonstruktionsberufe (z.B. Maurer, Zimmerleute oder Steinmetze) - (138)

Platz 2: Abfallentsorgungsarbeiter/-innen (108)

Platz 3: Lokomotivführer/-innen und verwandte Berufe (100)

Platz 4: Hilfsarbeiter/-innen, Herstellung von Waren

Platz 5: Ausbaufachkräfte (z.B. Dachdecker, Boden-, Fliesenleger, Stuckateure, Glaser)

Weitere gefährdete Berufsgruppen sind laut DGUV Beschäftigte im Bäcker-, Konditor- und Fleischereigewerbe, aber auch Berufssportler sowie Beschäftigte, die mobile Anlage bedienen (z.B. Gabelstapler, Erdbewegungsmaschinen und Kräne).

In diesen Berufen ist die Unfallgefahr am geringsten

Weniger gefährdet sind laut der DGVU-Erhebung Büro- und Sekretariatskräfte (4), Kellner/ Kellnerinnen (12) und Friseure/Friseurinnen (10). Von der Auswertung ausgenommen wurden aufgrund der geringen Stichprobengröße Führungskräfte, Hochschullehrkräfte und Fachleute in der Softwareentwicklung. Dies spreche laut DGVU ebenfalls für ein relativ geringes Risiko, im Dienst einen Arbeitsunfall zu erleiden. (ans) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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In welchen Berufen kann ich gut verdienen, ohne Chef zu sein? Dieser Frage ist das Online-Portal gehalt.de nachgegangen und hat die bestbezahlten Berufe 2018 ohne Personalverantwortung ermittelt. © pixabay / scronfinixio
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Als Verkaufsleitung oder in der Vertriebssteuerung verdienen Mitarbeiter 67.699 Euro brutto im Jahr - und sichern sich den 8. Platz im Ranking. © pixabay / hectorgalarza
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Platz 7 geht an die Versicherungsmathematiker. Sie dürfen sich über ein Gehalt von jährlich 71.042 Euro brutto freuen. © pixabay / stevepb
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Platz 6: Als Regionalverkaufsleiter verdienen Angestellte  stolze 74.528 Euro brutto im Jahr. © pixabay / Free-Photos
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Key Account Manager betreuen die wichtigsten Geschäftspartner des Unternehmen. Dafür winkt ein Jahresgehalt von 75.671 Euro brutto - und Platz 5 im Ranking. © pixabay / SNCR_GROUP
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Doch nicht nur im Finanzbereich lässt sich gut verdienen. Als Facharzt winken 80.722 Euro brutto im Jahr. Damit landen sie auf Platz 4 der bestbezahlten Berufe ohne Personalverantwortung. © Christian Dittrich / dpa
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Jetzt wird es spannend: Platz 3 geht an Fondsmanager mit einem Gehalt von  83.641 brutto im Jahr. © pixabay / 3844328
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Platz 2: Als Mergers & Acquisitions Specialist kümmern sich Mitarbeiter um den Kauf und  Verkauf von Unternehmen oder um Fusionen. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe verdienen sie 99.635 Euro brutto im Jahr. © pixabay / Free-Photos
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Platz 1: Oberärzte sichern sich den Spitzenplatz unter den Berufen ohne Personalverantwortung. Ihr Gehalt von 115.317 Euro brutto im Jahr kann sich wirklich sehen lassen. © Rolf Vennenbernd / dpa

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