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Gefährliche Nachlässigkeit: Am Bau auf Sonnenschutz achten

Schutzkleidung und Sonnenmilch sind unabdingbar für Bauarbeiter. Foto: Patrick Pleul
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Schutzkleidung und Sonnenmilch sind unabdingbar für Bauarbeiter. Foto: Patrick Pleul

Bauarbeiter sind quasi bei Wind und Wetter draußen. Dass sie dabei auch der Sonne gefährlich ausgesetzt sind, scheinen viele zu unterschätzen. Experten raten zur Vorsorge.

Dortmund (dpa/tmn) - Viele Bauarbeiter sind beim Thema Sonnenschutz nachlässig. Dabei ist ihr Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, besonders hoch. Das sagt Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitschutz (Baua).

Sonnenschutzmaßnahmen sind ab einem UV-Index von drei unbedingt notwendig, wie die Baua in ihrer Zeitschrift «Baua: Aktuell» (Ausgabe 1/2016) berichtet. Ab einem UV-Index von sechs meidet man die Mittagssonne am besten ganz. Wie der aktuelle UV-Index ist, können Mitarbeiter im Internet bei Wetterdiensten nachschauen.

Sind Schutzmaßnahmen erforderlich, sollten Arbeitnehmer ihren Körper mit möglichst viel Stoff bedecken, spezielle UV-Schutzkleidung sei in Deutschland dagegen in der Regel nicht notwendig, berichtet die Baua. Bei der Sonnenbrille bietet die Tönungsstufe zwei in der Regel einen ausreichenden Blendschutz.

Genauso wie der einzelne Mitarbeiter ist beim Thema Sonnenschutz jedoch der Arbeitgeber gefragt. Er sollte darauf achten, dass die Arbeit möglichst im Schatten erledigt wird: Tätigkeiten auf der Süd- oder Westseite sollten sie deshalb in die frühen Morgenstunden verlegen, Arbeiten auf der Nordseite in die Mittagszeit. Bei Gerüstarbeiten an Fassaden können Staubschutznetze Schatten spenden.

Bericht der Baua

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