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Frauen fällt die Lehrstellensuche schwerer

Viel Telefoniererei: Frauen müssen mehr Aufwand in die Suche nach einem Ausbildungsplatz stecken als Männer. Foto: Jens Kalaene
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Viel Telefoniererei: Frauen müssen mehr Aufwand in die Suche nach einem Ausbildungsplatz stecken als Männer. Foto: Jens Kalaene

Bonn (dpa/tmn) - Bei der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz haben es Frauen nach der Schule schwerer als Männer. Das zeigt ein neuer Report des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Die Grundlage des BIBB-Reports bildet eine repräsentative Befragung von Bewerbern, die sich 2012 über die Bundesarbeitsagentur um einen betrieblichen Ausbildungsplatz bemühten. Von den Frauen waren vier von zehn (40,3 Prozent) erfolgreich, bei den Männern waren es etwas mehr (45,6 Prozent). Dabei hatten Frauen im Durchschnitt einen höheren Schulabschluss.

«Dies ist aber nur eine Momentaufnahme - in späteren Jahren kann durchaus vielen noch der Einstieg in eine betriebliche Ausbildung gelingen», sagt Günther Walden vom BIBB. Viele der anderen Bewerber machen stattdessen zum Beispiel eine schulische Ausbildung, gehen weiter zur Schule oder schreiben sich für ein Studium ein.

Frauen fällt der Übergang von der Schule in die Ausbildung auch deshalb schwerer, weil sie sich stärker auf nur relativ wenige Berufe bewerben, erläutert Walden. Das seien häufig solche, in denen die Konkurrenzsituation besonders ausgeprägt ist. So interessieren sich Frauen beispielsweise überdurchschnittlich für die Berufe Büro- oder Industriekauffrau. Dagegen interessieren sie kaum für Jobs im gewerblich-technischen oder handwerklichen Bereich. Dort gibt es aber häufig weniger Bewerber - und deshalb bessere Chancen.

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