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452 Euro im Monat

Bundesrat billigt Bafög-Reform: Empfänger bekommen mehr Geld

Bundestag zu Bafög-Erhöhung
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Der bundesrat stimmte einer Erhöhung des Bafög-Satzes von 427 auf 452 Euro im Monat zu.

Der Bafög-Satz wird angehoben. Auch soll ein größerer Teil des Elterneinkommens anrechnungsfrei bleiben. Nach dem Bundestag stimmte nun auch der Bundesrat einem entsprechenden Reformvorhaben zu.

Berlin - Der Bundesrat hat die vom Bundestag beschlossene Bafög-Reform gebilligt. Die Länderkammer verzichtete darauf, dazu den Vermittlungsausschuss anzurufen. Damit erhalten die Empfänger vom kommenden Wintersemester an mehr Geld.

Der Bafög-Satz für Studierende wird von 427 auf 452 Euro im Monat angehoben. Wer nicht mehr bei den Eltern lebt, kann außerdem 360 statt bisher 325 Euro für die Miete bekommen. Studierende, die selbst kranken- und pflegeversichert sind und nicht mehr über die Eltern, bekommen dafür höhere Zuschläge. Für Schüler und Auszubildende werden die Sätze ebenfalls angehoben.

Auch die Freibeträge steigen. Um den Kreis der Empfänger zu vergrößern, sollen künftig 2415 Euro des monatlichen Elterneinkommens anrechnungsfrei bleiben. Bisher sind es 2000 Euro. Andere Freibeträge wie für Verheiratete und Studierende mit Kind werden ebenfalls angehoben. Der Kreis derjenigen, die Bafög erhalten, ist in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gesunken.

Auch das Schonvermögen von bislang 8200 Euro, das nicht auf das Bafög angerechnet wird, wird erhöht. Unter 30-Jährige dürfen nun bis zu 15.000 Euro besitzen, über 30-Jährige 45.000 Euro. Studierende können künftig auch mehr durch Nebenjobs dazuverdienen, ohne dass sich das auf die Bafög-Höhe auswirkt. Statt bisher 290 Euro werden es künftig 330 Euro sein. dpa

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