Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Beschäftigte haben an Heiligabend nicht automatisch frei

Der 31. Dezember ist genauso wenig ein Feiertag wie der 24. Dezember. Beschäftigte, die an den Tagen freihaben möchten, müssen sich ein Urlaubstag nehmen. Foto: Arno Burgi
+
Der 31. Dezember ist genauso wenig ein Feiertag wie der 24. Dezember. Beschäftigte, die an den Tagen freihaben möchten, müssen sich ein Urlaubstag nehmen. Foto: Arno Burgi

Berlin (dpa/tmn) - Weihnachten ist für viele das wichtigste Fest im Jahr. Und wer zu seiner Familie reisen möchte oder eine Menge Vorbereitungen zu treffen hat, ist froh, wenn er betreits am 24. Dezember frei hat. Doch selbstverständlich ist das nicht.

Mit Blick auf den 24. Dezember sind viele Arbeitnehmer schon in Feiertagslaune. Dabei ist nicht jedem bewusst, dass Heiligabend laut Urlaubsgesetz ein ganz normaler Arbeitstag ist. Dasselbe gilt für den 31. Dezember. Wer an beiden Tagen nicht arbeiten will, muss dafür also jeweils einen ganzen Urlaubstag nehmen. In einigen Unternehmen werden Heiligabend und Silvester nur als halbe Arbeitstage angesehen. Darauf weist Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, hin.

Anders sieht es aus, wenn Betriebe über viele Jahre ihren Beschäftigten an diesen Tagen immer wieder frei gegeben haben. Das sei als betriebliche Übung zu werten, aus der Arbeitnehmer Ansprüche ableiten könnten.

Einen freien Arbeitstag könnten Beschäftigte auch dann bekommen, wenn eine Abteilung frei hat, eine andere aber nicht. In diesem Fall wäre der Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt und Arbeitnehmer könnten durchsetzen, die gleichen Privilegien wie ihre Kollegen zu bekommen.

Kommentare