Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Etikette im Job

Berufliche E-Mails sollten in 24 Stunden beantwortet sein

Berufstätige antworten auf eine E-Mail am besten innerhalb von 24 Stunden. Den Absender länger warten zu lassen, ist unhöflich. Foto: Jan-Philipp Strobel
+
Berufstätige antworten auf eine E-Mail am besten innerhalb von 24 Stunden. Den Absender länger warten zu lassen, ist unhöflich. Foto: Jan-Philipp Strobel

Viele Berufstätige haben täglich mit überlaufenden Postfächern zu tun. Weniger wichtige E-Mails bleiben daher oft eine Weile unbearbeitet. Doch auch wenn es viel zu tun gibt, sollten Absender nicht zu lange auf eine Antwort warten müssen.

Flein (dpa/tmn) - Erhalten Berufstätige auf eine E-Mail längere Zeit keine Antwort, ist das nicht nur nervig. Sie stehen auch vor der Frage: Dürfen sie mit einer zweiten E-Mail nachhaken oder ist das unhöfliches Drängeln?

Etikette-Expertin Carolin Lüdemann aus Flein bei Heilbronn hält es für völlig legitim, in solchen Fällen noch einmal eine E-Mail zu schicken. Berufliche E-Mails sollten innerhalb von 24 Stunden beantwortet sein.

Kann der Empfänger der E-Mail in dieser Zeitspanne keine Antwort geben, ist trotzdem eine Reaktion nötig. Es reiche, wenn man dem Absender zu verstehen gebe: Ich kümmere mich, ich bin dran. Bleibt so eine Antwort jedoch aus, sei man nicht unhöflich, wenn man drängelt, sagt Lüdemann - im Gegenteil: Es sei eher der andere, der sich nicht besonders wertschätzend verhält.

Generell sollten Berufstätige darauf achten, dass sie in E-Mails nie deutlich formloser schreiben als in einem Brief. «Man sollte sich immer klarmachen: Eine E-Mail kann mit wenigen Klicks noch Jahre später hervorgeholt werden», sagt Lüdemann. Die fehlende Rechtschreibung und Zeichensetzung, der unhöfliche Ton: All das ist dann gegebenenfalls wieder zu sehen.

Kommentare