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Gehaltsabrechnung

Mehr Netto-Gehalt für Arbeitnehmer: Das hat sich 2022 bei den Steuern geändert

Eine Frau hält eine Geldbörse mit Banknoten in der Hand.
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2022 dürfen sich viele Arbeitnehmer über mehr Geld freuen.

Bei vielen Arbeitnehmern bleibt 2022 etwas mehr Netto- vom Brutto-Lohn übrig. Was dahinter steckt, erfahren Sie hier.

Vom Brutto-Lohn werden Steuern und Sozialbeiträge abgezogen – was übrig bleibt, ist das Netto-Gehalt. Doch selbst wenn sich am Brutto-Einkommen nichts ändert, kann es vorkommen, dass sich der Netto-Lohn im Laufe der Zeit ändert. Das liegt meistens an Veränderungen bezüglich der Steuern und Sozialbeiträge. Auch zum Jahreswechsel 2021/22 hat sich hier wieder etwas getan*: Einigen Arbeitnehmern dürfte aufgefallen sein, dass etwas mehr Geld auf dem Konto landet. Was genau sich geändert hat, erfahren Sie hier.

Veränderung auf der Gehaltsabrechnung: Weniger Lohnsteuer fürs Brutto-Entgelt

In diesem Jahr sind gesetzliche Änderungen in Kraft getreten, die auf der Gehaltsabrechnung der meisten Arbeitnehmer für ein kleines Plus gesorgt haben. 2022 wurde der steuerliche Grundfreibetrag um 240 Euro auf 9.984 Euro jährlich angehoben, sodass weniger Lohnsteuer für das Brutto-Gehalt anfällt.

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Am meisten profitieren davon Beschäftige in mittleren und höheren Gehaltsklassen, wie der IT-Dienstleister DATEV für Steuerberater in einer Pressemitteilung berichtet – und zwar unabhängig von der Steuerklasse. Singles mit einem Einkommen von 7.500 Euro oder darüber würden über das Jahr über 304 Euro mehr erhalten. Noch besser sehe es aber für Alleinerziehende mit einem Bruttoeinkommen von 7.500 oder darüber aus – sie dürfen sich über 1.323 Euro mehr im Jahr freuen. Umgekehrt müssen kinderlose Verheirate mit einem Monatsgehalt von bis zu 2.000 Euro sogar mit geringfügig weniger Netto-Entgelt auskommen, weil der Kinderlosenzuschlag zur Pflegeversicherung angehoben wurde.

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Steuern 2022: Gesetzgeber gleicht „kalte Progression“ aus

Neben der Anhebung des steuerlichen Grundtarifs wurden auch die Eckwerte des Einkommensteuertarifs erhöht, und zwar um 1,17 Prozent. Damit soll das Problem der „kalten Progression“ ausgeglichen werden. Zum Verständnis: Aufgrund der Inflation haben Arbeitnehmer selbst bei einer Gehaltserhöhung real nicht mehr Geld auf dem Konto. Trotzdem müssten sie aufgrund des progressiven Steuertarifs – der festlegt, dass bei steigendem Einkommen auch der Steuersatz steigt – mehr Steuern zahlen. Daher greift der Gesetzgeber immer mal wieder ein, und passt die Eckwerte des Steuertarifs an. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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