Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Müssen Sie auch noch eine Erklärung abgeben?

Steuererklärung 2020: Wird die Abgabefrist bis zum 31. Oktober verlängert?

Viele müssen fürs Corona-Jahr 2020 eine Steuererklärung abgeben. Wer die lästige Pflicht noch nicht erledigt hat, sollte wissen, wann in diesem Jahr die Abgabefrist ist.

Die Frist für die Abgabe der Steuererklärung für 2020 war zunächst auf den 31. Juli festgesetzt worden - allerdings nur für diejenigen, die zur Abgabe verpflichtet sind. Doch inzwischen hat der Bundestag beschlossen, diese Frist bis zum 31. Oktober 2021 zu verlängern*. Aber: Der Bundesrat muss dieser Änderung noch zustimmen; eine Zustimmung wird der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge allerdings erwartet. Für alle, die bei der Steuererklärung auf die Hilfe eines Steuerberaters oder Lohnsteuerhilfevereins setzen, würde sich die Frist dann von sogar von Ende Februar auf Ende Mai 2022 verlängern.

Abgabefrist für Steuererklärung 2020 erst am 31. Oktober?

Mit der Zustimmung des Bunderats sei zu rechnen, sagte auch Erich Nöll, Geschäftsführer beim Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin auf Anfrage.

Aktuell gilt für Steuerzahler, die ihre Steuererklärung selbst erstellen, für die Steuererklärung 2020 noch der 31. Juli als Abgabefrist, wie außerdem der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) auf Anfrage mitteilte; aber sobald der Bundesrat zustimmen werde, hätten Steuerzahler dafür bis zum 31. Oktober 2021 Zeit.

Wann haben Steuerzahler schlussendlich Gewissheit, ob die Frist verlängert wird? Noch im Juni solle sich der Bundesrat mit dem Thema befassen, wie es hieß. Sollte der Bundesrat wie von den Experten erwartet einer Verlängerung zustimmen, hätten also alle, die ihre Steuererklärung für 2020 noch nicht erledigt haben und zur Abgabe verpflichtet sind, definitiv noch ein wenig länger Zeit.

Lesen Sie zudem: Steuererklärung 2020: Welche Kosten Sie jetzt nicht vergessen sollten

Coronakrise: Viele Deutsche zu Steuererklärung für 2020 verpflichtet

Es wäre zumindest eine kleine Entlastung für viele Betroffene in der Coronakrise. So waren 2020 zum Beispiel viele Beschäftigte in Kurzarbeit. Auch sie sind nun zu einem Großteil dazu verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben.

Eine Pflicht zur Abgabe der Steuererklärung besteht, wenn neben dem Arbeitslohn weitere Einkünfte von mehr als 410 Euro erzielt wurden. Das gleiche dpa zufolge gilt bei Lohnersatzleistungen wie ArbeitslosengeldElterngeld oder Kurzarbeitergeld.

Lesen Sie hier: Steuererklärung nach Kurzarbeit: Folgt Steuerschock mit dem Bescheid?

Ausgefüllt werden müssen dpa zufolge die Formulare zudem, wenn man im vergangenen Jahr nebeneinander mehrere Arbeitgeber hatte. Auch wenn beide Ehegatten Arbeitslohn bezogen hätten und einer der beiden mit der Steuerklasse V oder VI besteuert worden sei oder das Paar das sogenannte Faktorverfahren gewählt habe, bestehe eine Abgabepflicht.

Zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sind zudem Freiberufler, Selbstständige und Gewerbetreibende. Auch viele Senioren müssen eine Steuererklärung abgeben. Ob das der Fall ist, hänge von der Höhe der Bruttorente und dem Jahr des Rentenbeginns ab, wie es in dem dpa-Bericht unter anderem heißt.

Lesen Sie zudem: Bei einer Abfindung: So holen Sie steuerlich das Beste heraus

Steuererklärung freiwillig abgeben? Homeoffice-Pauschale nicht vergessen

Oft lohnt es sich zudem, freiwillig eine Steuererklärung abzugeben. Wer zum Beispiel 2020 im Homeoffice gearbeitet hat, kann die Homeoffice-Pauschale geltend machen. Mehr darüber und welche Kosten Sie außerdem für ein separates Arbeitszimmer oder zum Beispiel für im Homeoffice benötigte Arbeitsmittel und andere Ausgaben absetzen können, erfahren Sie hier. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Steuersenkung für Rentner in Aussicht: Wer davon in Zukunft profitieren könnte?

Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

Wer ständig zu viel für sein Handy zahlt, sollte dringend den Tarif wechseln. So können Sie je nach Anbieter im Monat bis zu 25 Euro sparen.
Wer ständig zu viel für sein Handy zahlt, sollte dringend den Tarif wechseln. So können Sie je nach Anbieter im Monat bis zu 25 Euro sparen. © Pixabay
Wer sich regelmäßig zuhause vorkocht, anstatt sich mittags was vom Bäcker zu holen oder in der Kantine zu essen, kann bis zu 100 Euro im Monat einsparen.
Wer sich regelmäßig zuhause vorkocht, anstatt sich mittags was vom Bäcker zu holen oder in der Kantine zu essen, kann bis zu 100 Euro im Monat einsparen. © Pixabay
Viele zahlen eine Menge Geld für Fitnessstudios - doch gehen kaum hin, besonders nicht in den Sommermonaten. Kostenlose Fitness-Apps sind oftmals genauso gut - und Sie sparen sich pro Monat 50 bis 80 Euro.
Viele zahlen eine Menge Geld für Fitnessstudios - doch gehen kaum hin, besonders nicht in den Sommermonaten. Kostenlose Fitness-Apps sind oftmals genauso gut - und Sie sparen sich pro Monat 50 bis 80 Euro. © Pixabay
Wer regelmäßig mit dem Rad anstatt mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss weniger Benzin zahlen. Dadurch bleibt Ihnen Ende des Monats viel Geld übrig - bis zu 200 Euro mehr.
Wer regelmäßig mit dem Rad anstatt mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss weniger Benzin zahlen. Dadurch bleibt Ihnen Ende des Monats viel Geld übrig - bis zu 200 Euro mehr. © Pixabay
Wer nur mit Karte zahlt, verliert irgendwann den Überblick über seine Finanzen. Am Ende des Monats wundert man sich dann, wieso so viel Geld vom Konto abgebucht wurde. Gewöhnen Sie sich an, vor allem Kleinstbeträge mit Bargeld zu zahlen. Dadurch achten Sie mehr aufs Geld und sparen so schon mal bis zu 100 Euro im Monat.
Wer nur mit Karte zahlt, verliert irgendwann den Überblick über seine Finanzen. Am Ende des Monats wundert man sich dann, wieso so viel Geld vom Konto abgebucht wurde. Gewöhnen Sie sich an, vor allem Kleinstbeträge mit Bargeld zu zahlen. Dadurch achten Sie mehr aufs Geld und sparen so schon mal bis zu 100 Euro im Monat. © Pixabay
Besonders im Sommer ist kaltes Leitungswasser mit Früchten oder Zitronen eine Wohltat. Zudem ist es auf Dauer günstiger, als ständig Limonaden & Co. zu kaufen. Wer darauf verzichtet, kann mit einem Plus von 50 Euro auf dem Konto rechnen.
Besonders im Sommer ist kaltes Leitungswasser mit Früchten oder Zitronen eine Wohltat. Zudem ist es auf Dauer günstiger, als ständig Limonaden & Co. zu kaufen. Wer darauf verzichtet, kann mit einem Plus von 50 Euro auf dem Konto rechnen. © Pixabay
In den Urlaub fahren entspannt - aber nur, wenn er nicht zu sehr ins Geld geht. Nutzen Sie Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote statt im Reisebüro zu buchen. Dadurch zahlen Sie bei einer Reise schon mal 200 bis 300 Euro weniger.
In den Urlaub fahren entspannt - aber nur, wenn er nicht zu sehr ins Geld geht. Nutzen Sie Frühbucherrabatte oder Last-Minute-Angebote statt im Reisebüro zu buchen. Dadurch zahlen Sie bei einer Reise schon mal 200 bis 300 Euro weniger. © Pixabay

Rubriklistenbild: © imago images / MiS

Kommentare