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Voller Klang für flache Fernseher

Satter Ton im Heimkino: Soundbars und Sounddecks im Test

Soundbars fügen sich gut ins Wohnzimmer ein. Immer mehr Modelle versprechen sogar Raumklang.
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Soundbars fügen sich gut ins Wohnzimmer ein. Immer mehr Modelle versprechen sogar Raumklang.

Wer heutzutage einen Fernseher kauft, kann sich eines gewiss sein: Er ist sehr flach. Doch leider hat die Bauform negative Auswirkungen auf den Ton. Aus diesem Grund haben sich seit dem Verschwinden der alten Röhrenfernseher zwei eigene Lautsprecherklassen etabliert: Soundbars und Sounddecks. Das Testportal AllesBeste hat 55 Modelle getestet.

Moderne Fernseher haben Ihren Röhren-Vorfahren einiges voraus, aber guter Klang gehört nicht dazu. Im Gegenteil: Wo die tiefen, alten Geräte genug Platz für Audio-Resonanz boten, zeigen Flatscreens hier Schwäche. Um dieser zu begegnen, haben die Hersteller Lautsprechersysteme entwickelt, die dem Ton ordentlich auf die Sprünge helfen.

Genau genommen steckt in Soundbars und Sounddecks sogar noch mehr als nur ein paar einfache Membranen. Aktuelle Modelle schicken sich an, gleich die ganze Stereoanlage samt Receiver zu ersetzen. Der Gedanke liegt nahe, immerhin ist so alles in einem formschönen Gehäuse untergebracht, das im Vergleich zu einem Stereo- oder gar Surround-System Platz im Wohnzimmer spart. Doch trotz aller Tricks und Kniffe, die die Hersteller in ihre Geräte einbauen, muss man bislang noch einige Abstriche in Kauf nehmen.

Moderne Fernseher: Soundbar oder Sounddeck?

Nicht unerheblich für die Tonqualität ist die Frage, ob man sich eine Soundbar oder ein Sounddeck entscheidet. Deutlich beliebter sind Soundbars, die vor bzw. unter den Fernseher gelegt oder gehängt werden. Dank ihrer geringen Bautiefe lassen sie sich einfacher in typische Wohnzimmerumgebungen einfügen.

Sounddecks sind größer und finden üblicherweise unter dem Standfuß des Fernsehers Platz, der TV steht also auf dem Sounddeck. Das gefällt nicht jedem, dafür haben Sounddecks aufgrund ihres größeren Volumens beim Klang die Nase vorn, was sich besonders beim Hören von Musik bezahlt macht.

Rundum-Erlebnis mit Dolby Atmos

Für das richtige Kinoerlebnis darf Surround-Sound nicht fehlen, doch dazu waren bislang umfangreiche Sets aus mehreren Lautsprechern erforderlich. Eine einzelne Soundbar kann das aufgrund ihrer Bauform nicht – richtig?

Nicht ganz. Dank einer noch relativ neuen Technologie namens Dolby Atmos gelingen modernen, hochwertigen Soundbars ungeahnte Kunststücke: Schall wird gezielt an Wände und Decken gerichtet, welche diesen anschließend reflektieren, sodass er aus der richtigen Richtung zu kommen scheint. Der Vorgang ist allerdings recht aufwendig und setzt ein einmaliges Einmessen der eigenen vier Wände bei der Einrichtung voraus. Außerdem sind Soundbars mit Dolby-Atmos-Unterstützung teurer als Modelle ohne Raumklang.

Soundbars und Sounddecks im Test

Die Testredaktion von AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion 11 Sounddecks und 44 Soundbars getestet, davon 17 mit Dolby Atmos. Soundeck-Favorit der Tester wurde das Canton DM 90.3. Das Deck ist großzügig mit Anschlüssen bestückt, unterstützt zahlreiche Surround- und Stereo-Formate und kommt dank knackigem Bass ohne zusätzlichen Subwoofer aus. Dass die DM 90.3 mehr ist als einfach nur ein Lautsprecher, macht sich auch am stattlichen Gewicht von über 16 Kilogramm bemerkbar.

Wenn es doch lieber eine Soundbar sein soll, raten die Tester zur Denon DHT-S716H. Auch sie hat dank üppigem Anschlussfeld das Potenzial zur Schaltzentrale im Wohnzimmer zu avancieren. Dank des schönen Designs eignet sich das Gerät zudem als Blickfang, und selbstredend wusste auch der Klang im Test zu überzeugen.

Wer auf Dolby Atmos nicht verzichten möchte und tiefe Taschen hat, greift stattdessen zur Sennheiser Ambeo. Die Luxus-Soundbar begeisterte die Tester aufgrund ihres hervorragenden Tons, des sehr guten Raumklangs und der exzellenten Verarbeitungsqualität. Mit seinem stattlichen Preis richtet sich das Gerät klar an Enthusiasten, deren hohe Erwartungen die Soundbar allerdings auch erfüllt.

Mehr Informationen zu Soundbars und Sounddecks sowie weitere Empfehlungen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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3,3 Milliarden Dollar: So viel soll John Paul deJoria sein Eigen nennen. Wenige kennen seinen richtigen Namen, dafür aber umso mehr den seiner Friseursalon-Kette, Paul Mitchell. Vor seinem Durchbruch lebte er in seinem Auto und ging hausieren, um seine Produkte zu verkaufen. © dpa / picture alliance / Manuel Lopez
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Aufgewachsen in der Bronx, Uni abgebrochen und Krawattenverkäufer: Auch Modeschöpfer Ralph Lauren hat eine turbulente Vergangenheit hinter sich. Doch mit seiner Idee, selbst Krawatten herzustellen, die extravaganter und größer daherkommen, traf er 1967 eine Marktnische. Nur ein Jahr später gründete er sein Mode-Unternehmen Polo. Geschätztes Vermögen: 6,3 Milliarden Dollar. © dpa / picture alliance / Peter Foley
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