Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vorteile

Sabbatical und Steuern sparen – so funktioniert‘s 

Ein Kayal liegt bei Sonnenuntergang am Strand.
+
Viele Arbeitnehmer sehnen sich nach einer längeren Auszeit.

Mit einem Sabbatical können sich Arbeitnehmer eine längere Auszeit nehmen. Wer es richtig anstellt, kann sich dabei auch noch steuerliche Vorteile sichern.

Von einer Weltreise oder längeren Auszeit träumen viele Menschen – doch oft stehen die Verpflichtungen in der Arbeit und das Finanzielle im Weg. Wer daher nicht gleich kündigen will, kann mit seinem Arbeitgeber über ein Sabbatical* sprechen. Hierbei handelt es sich um einen unbezahlten Sonderurlaub bzw. eine befristete Auszeit, die in der Regel zwischen drei und zwölf Monate geht. Mit der richtigen Strategie können Sie nicht nur ihre Auszeit finanzieren, sondern dabei auch noch Steuern sparen.

So finanzieren Sie sich ein Sabbatical

Das Zauberwort lautet: Zeitwertkonto. Und so funktioniert es: Der Arbeitnehmer verzichtet in der Ansparphase bei gleichbleibender Arbeitszeit auf einen Teil seines Lohns. Das nicht ausgezahlte Gehalt landet auf dem Zeitwertkonto, auch Arbeitszeitkonto genannt. Ohne Zustimmung des Arbeitgebers funktioniert das aber nicht, da Sie keinen Rechtsanspruch darauf haben. Ebenfalls wichtig: Es muss sich um ein langfristiges Arbeitszeitkonto halten, damit das Finanzamt das Modell anerkennt. Mit Flexi- oder Gleitzeitkonten funktioniert es zum Beispiel nicht.

Auch interessant: Fünf legale Tricks für Ihre Steuererklärung: So einfach bekommen Sie jetzt Geld zurück.

Diese steuerlichen Vorteile bringt ein Zeitwertkonto

Während der Ansparphase bleiben die Einzahlungen auf das Zeitwertkonto steuer- und sozialabgabenfrei. Das übrige Gehalt wird hingegen zu einem geringeren Steuersatz besteuert, da für das niedrigere Bruttogehalt ein niedrigerer Steuersatz greift. Neben Teilen des Gehalts können Arbeitnehmer zudem Überstunden oder Boni einzahlen. Erst in der Phase der Auszahlung während des Sabbaticals fallen Steuern auf das Geld an. Allerdings greift auch bei diesen der ermäßigte Steuersatz, sodass der pausierende Arbeitnehmer der sogenannten „kalten Progression“ entgehen kann. Ein weiterer Vorteil: Da der Arbeitsvertrag fortbesteht, werden auch weiterhin die Beiträge zur gesetzlichen Renten-, Pflege- und Krankenversicherung gezahlt, sodass Ihnen die soziale Absicherung erhalten bleibt.

Lesen Sie auch: Steuererklärung: Bei diesen Kosten bekommen Sie viel Geld zurück.

Worauf Sie bei einem Zeitwertkonto achten müssen

Voraussetzung für das Modell Zeitwertkonto ist laut dem Online-Portal karrierebibel.de aufgrund des Teilzeitgesetzes, dass der Arbeitnehmer mindestens sechs Monate in seinem Unternehmen beschäftigt war und der Betrieb über mehr als 15 Mitarbeiter verfügt. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Kommentare