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Einfluss auch auf die Rente

Beschäftigte mit hohem Einkommen leben im Schnitt länger – Studie zeigt beträchtliche Unterschiede

 Geld
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Die Studie zur Lebenserwartung fällt in die Zeit des Wahlkampfs, wo auch die Debatte ums Rentenalter ein streitbares Thema ist.

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt, welche Auswirkungen das Einkommen und die Belastung durch die Arbeit auf die Rentenbezugsdauer haben. 

Menschen mit hohem Einkommen leben im Schnitt fast fünf Jahre länger als Geringverdiener, Beamte vier Jahre länger als Arbeiter: Das sei zumindest im Durchschnitt so, befindet eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag des Sozialverbands VdK laut Berichten.

Neue Studie: Beamte leben im Schnitt länger als Arbeiter

Der Studie zufolge hätten Beamte aktuell eine Lebenserwartung von 87,2 Jahren - mehr als Angestellte, Selbstständige und vor allem Arbeiter, die mit 83,1 Jahren am schlechtesten abschneiden würden, zitiert Tagesschau.de aus der genannten Studie. Hinzu komme, dass Arbeiter - aufgrund eines geringeren Einkommens - im Durchschnitt auch mit weniger Geld in ihrem kürzeren Ruhestand auskommen müssten. „Viele Arbeitnehmer die in Berufen arbeiten, die als besonders belastend eingestuft wurden, verdienen weniger Geld, erhalten weniger Rente und haben eine kürzere Lebenserwartung“, heißt es in dem Bericht auf Tagesschau.de mit Bezug auf die Studie. „Die unterste Einkommensgruppe lebt dabei im Durchschnitt fast fünf Jahre weniger als die höchste: 82,6 statt 87,5 Jahre.“

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DIW-Studie zeigt auch: Stress kostet Rentenjahre

Auch Tagesspiegel.de berichtete über die Studie: Menschen mit einer hohen körperlichen oder psychosozialen Belastung im Job hätten demnach eine um drei Jahre kürzere Lebenserwartung als Beschäftigte mit wenig Stress im Arbeitsleben, heißt es in dem Bericht. Die Daten des DIW würden auch zeigen, dass bei Männern die Unterschiede zwischen den Gruppen stärker ins Gewicht fallen als bei Frauen, deren Lebenserwartung generell höher sei.

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Debatte ums Rentenalter

Die Studie fällt in die Zeit des Wahlkampfs, wo auch die Debatte ums Rentenalter ein streitbares Thema ist. Der VdK lehne Vorschläge einer Erhöhung des Rentenalters auf 68, 69 oder 70 Jahre zur Stabilisierung der Rentenkasse ab, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete. Die Rente mit 68, 69 oder 70 träfe Kranke und Arme besonders stark, kritisiert der Verband dem Bericht auf Tagesspiegel.de zufolge. Stattdessen müssten Geringverdiener, die Jahrzehnte lang Rentenbeiträge eingezahlt haben, besser gestellt werden. Die Grundrente könne nur ein erster Schritt sein. Zum Weiterlesen: Grundrente noch nicht auf dem Konto? So erfahren Sie, ob Sie das Geld bekommen. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Arbeitslosigkeit zählt für die Rente – aber es gibt eine wichtige Bedingung

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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