Verspannungen lösen

Massage für zuhause: Faszienrollen im Test

Bei Faszienrollen kommt es auf den Härtegrad an.
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Bei Faszienrollen kommt es auf den Härtegrad an.

Oft spürt man seine Faszien erst, wenn sie schmerzen, weil sie verklebt sind. Um die Faszien wieder elastischer zu machen, sind Massagen und Bewegungstherapie vonnöten. Hier kommt die Faszienrolle ins Spiel: Mit ihr kann man sich selbst bequem zuhause massieren.

Eigentlich bezeichnen Faszien das Bindegewebe. Sie sitzen nicht nur in der Unterhaut, sondern umschließen auch Muskeln, Gelenke, Knochen und Organe. Um die Elastizität mit der Zeit nicht zu verlieren, ist in erster Linie Bewegung wichtig. Ist die nicht gegeben, so staut sich mit der Zeit Lymphflüssigkeit, wodurch die Faszien nicht mehr genug Nährstoffe bekommen. Die Folge ist das Verkleben der Faszien.


Den Stau auflösen

Durch Faszientraining soll nun der Stau der Lymphflüssigkeit verhindert oder aufgelöst werden. Im Idealfall geschieht das mit einer Kombination von Druck, Dehnung und Massage. Das macht einerseits die Lymphflüssigkeit wieder mobil, streicht aber andererseits auch die Faszien aus.

Faszientraining eignet sich daher nicht nur für Menschen, die mit Verspannungen oder Rückenschmerzen zu kämpfen haben, sondern auch etwa für Sportler zur Prophylaxe. Denn neben Faktoren wie Bewegungsmangel, Stress oder Operationen kann auch Überbelastung dazu führen, dass Faszien verkleben.


Beim Kauf einer Faszienrolle sollte in erster Linie auf den Härtegrad geachtet werden, hier gilt in der Regel: Je mehr man sich ans Faszientraining gewöhnt, desto härtere Rollen kann man verwenden.

Faszienrollen im Test

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion zehn Faszienrollen getestet. Am meisten überzeugen konnte dabei die Liebscher & Bracht Maxi, die eine Aussparung für die Wirbelsäule aufweist. Vor allem für die Massage des unteren Rückens ist das sehr angenehm. Mitgeliefert wird außerdem eine DVD, auf der Übungen erklärt werden.

Eine teurere Alternative stellt die Flowlife Flowroller Vibe dar. Dem Namen kann man schon entnehmen, dass hier eine Vibrationsfunktion integriert ist, die sich in fünf Stufen aufteilt. Die Rolle ist aus Hartschaum und mit 1,3 Kilo deutlich schwerer als die anderen, getesteten Modelle. Beigelegt ist eine Broschüre mit Trainingsempfehlungen.

Detaillierte Informationen sowie weitere Empfehlungen lesen Sie im Test bei AllesBeste.

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