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Investment

Digitale Geldanlage - sparen für die ganze Familie

Verschiedene Euro-Geldscheine.
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Noch sind Banknoten der Normalfall. Aber automatisierte Geldanlagen breiten sich in Deutschland langsam aus.

Wissen Sie, wie Sie sinnvoll Geld für Ihren Nachwuchs anlegen - trotz Nullzinsen? Die Lösung könnte eine digitale Vermögensverwaltung für Familien sein.

  • Zinsen gibt es derzeit so gut wie keine - aber Alternativen für die eigenen Kinder* vorzubauen.
  • Digitale Vermögensverwalter kümmern sich automatisiert um die Geldanlage Ihrer Familie.
  • Bei den langfristigen Anlagen winken hohe Renditen.

Ein Fakt eint alle Eltern und Großeltern: Sie möchten, dass ihre Sprösslinge ohne finanzielle Sorgen in ein eigenes Leben starten können. In Zeiten von Niedrigzinsen braucht es dafür die richtige Geldanlage für die Kinder. Denn die sind kostenintensiv. Laut statistischem Bundesamt kostet ein Kind bis zu seinem 18. Geburtstag 130.000 Euro. Und meist kommen dann noch einige große Ausgaben hinzu: Führerschein, erstes eigenes Auto, erste eigene Wohnung, Ausbildungs- oder Studiengebühren, ein Auslandsaufenthalt und vieles mehr.

Geldanlage für die Kinder - per digitaler Vermögensverwaltung

Ob Aktien, ETF-Sparplan oder Robo-Advisor - wer seinem Kind finanziell den Start in die Selbstständigkeit ebnen will, sollte bereits früh mit dem Vermögensaufbau für den Nachwuchs anfangen. Die beste Möglichkeit zur Geldanlage für Kinder bietet tatsächlich die Börse: Kein Sparbuch und kein Sparkonto bieten Zinsen, die ein Investment rechtfertigen. Durch den Effekt der Inflation und des mit ihr verbundenen Kaufkraftverlusts, wird das Geld mit der Zeit eher weniger als mehr.

Das spricht für Geldanlagen an der Börse

Gerade bei einem langfristigen Anlagehorizont sollten Sie Gelder für die nächste Generation an der Börse anlegen. Während dort bei einem kurzfristigen Engagement aufgrund von Marktabschwüngen Verluste drohen, überwiegen langfristig die Chancen. In der Ver­gangen­heit hat sich erwiesen, dass wechselhafte Börsen­phasen und Börsenabschwünge bei einer Anlagedauer von mehr als 15 Jahren ausgeglichen wurden.

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Robo-Advisor planen Anlagen - und setzen sie eigenständig um

Vermögen langfristig mit sogenannten ETFs (Indexfonds) aufzubauen, ist mittlerweile schon beinahe eine Standardempfehlung für Anleger. Für diese Art der Anlage sprechen die günstigen Gebühren verbunden mit einer hohen Transparenz und der einfach verständlichen Funktionsweise. Doch auch bei ETF-Investments kommt der Anleger nicht umhin, in Sachen Auswahl und Vermögensverteilung selbst zu entscheiden. Daher ist eine digitale Vermögensverwaltung über automatisierte Robo-Advisors eine sinnvolle Ergänzung.

Was macht ein Robo-Advisor?

Ein Robo-Advisor ist ein Algorithmen-basiertes System, das automatische Empfehlungen zur Vermögensanlage gibt und diese auch direkt eigenständig umsetzen kann. Die Bezeichnung setzt sich aus den englischen Wörtern Robot (Roboter) und Advisor (Berater) zusammen.

Der Begriff wird auch als Bezeichnung für Finanzdienstleister verwendet, die mit entsprechenden Systemen arbeiten. Robo-Advisor werden in der Regel eingesetzt, um kostengünstig relativ kleine Depots zu verwalten. Auf dem deutschen Markt sind die Robos seit 2013 unterwegs. Zu den prominentesten Vertretern der digitalen Vermögensverwalter gehören Firmen wie Quirion, VisualVest, Growney und Zeedin.

Stephan Schrödl, Senior Analyst beim Münchner Analysehaus Fondsconsult, beziffert das digital verwaltete Vermögen in Deutschland auf etwa 5,5 Milliarden Euro. Damit sind die Robos laut dem Portal Börse-Online mittlerweile eine stabile Größe, auch wenn nur ein Bruchteil des gesamten Anlagevermögens in Deutschland auf sie entfällt. Der Analyst sieht einen Mehrwert in den automatisierten Anlagemaschinen: „Die Robos zwingen Anleger eher, eine Strategie beizubehalten.“ Also in einer Krise nicht zappelig zu werden und spontan vorübergehenden Trends hinterherzulaufen.

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Automatisierter ETF-Sparplan für Familien - per App

Mit dem digitalen Robo-Advisor „Oskar“ wurde sogar eigens eine App dafür ent­wickelt, die Geld­anlage für Kinder und Fa­mi­lien an der Börse zu optimieren. Er bietet Ihnen fünf Investitionsmodelle, jeweils mit unterschiedlicher Risikobereitschaft. Je nachdem, welche Anlagestrategie Sie wählen, investieren Sie in ein globales Portfolio. Das können Aktien oder Anleihen sein. Das Risiko der jeweiligen Strategie wird über die Höhe des Aktienanteils gesteuert. Dieser liegt laut der Webseite AnlegerPlus zwischen 50 Prozent und 90 Prozent.

Wenn Sie Vermögen für den Nachwuchs mit einem Robo-Advisor aufbauen wollen, sollten Sie sich das Modell ansehen. Bereits ab einem Betrag von 25 Euro im Monat können Sie Geld im Na­men Ihrer Kinder anlegen. Das von Ihnen investierte Kapital wird automatisiert verwaltet und jeweils in die günstigsten ETFs mit weltweiter Ab­deckung investiert – indi­vi­duell mit der für Sie passenden Risiko­klasse.

Der Vorteil: Wenn es nötig sein sollte, kommen Sie jederzeit an Ihr Geld - das Kapital ist also nicht für einen bestimmten Zeitraum fest gebunden. Wie das Ratgeber-Portal Finanzen.net berichtet, weist die Rendite eine vielversprechende Bilanz auf: Zwischen 2003 und 2018 erzielte „Oskar“ mit seinen Anlagestrategien durchschnittlich sechst bis neun Prozent pro Jahr. (cs) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Steuererklärung kompakt: Änderungen, Frist und rückwirkend abgeben

Grundsätzlich galt bislang der 31. Mai als letzter Abgabetermin. Doch im Rahmen des "Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens" haben Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bis zum 31. Juli Zeit. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Steuererklärung authentifiziert elektronisch über Elster an das Finanzamt überweisen. Falls Sie allerdings nicht dazu verpflichtet sind, können Sie sich auch vier Jahre Zeit lassen und rückwirkend die Steuererklärung abgeben. Oftmals erhalten Sie dann mehr Geld zurück.
Grundsätzlich galt bislang der 31. Mai als letzter Abgabetermin. Doch im Rahmen des "Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens" haben Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bis zum 31. Juli Zeit. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Steuererklärung authentifiziert elektronisch über Elster an das Finanzamt übermitteln. Falls Sie allerdings nicht dazu verpflichtet sind, können Sie sich auch vier Jahre Zeit lassen und rückwirkend die Steuererklärung abgeben. Oftmals erhalten Sie dann mehr Geld zurück. © dpa / Hans-Jürgen Wiedl
Mit Frei- und Pauschbeträgen lässt sich viel Geld bei der Steuererklärung sparen. Diese werden in der Steuererklärung in der Anlage N separat angegeben. Unter Pauschbeträge werden Werbungskosten und Sonderausgaben gezählt. Unter Freibeträge fallen die "außergewöhnlichen Belastungen", wie der Kinderfreibetrag, Entlastungsbetrag, Ausbildungsfreibetrag, Pflege-und/oder Behindertenpauschbetrag. Diese erhalten Sie allerdings erst, wenn Sie die jeweilige Einkommenssumme überschritten haben. Nachweise sind nicht mehr nötig.
Mit Frei- und Pauschbeträgen lässt sich viel Geld bei der Steuererklärung sparen. Diese werden in der Steuererklärung in der Anlage N separat angegeben. Unter Pauschbeträge werden Werbungskosten und Sonderausgaben gezählt. Unter Freibeträge fallen die "außergewöhnlichen Belastungen", wie der Kinderfreibetrag, Entlastungsbetrag, Ausbildungsfreibetrag, Pflege-und/oder Behindertenpauschbetrag. Diese erhalten Sie allerdings erst, wenn Sie die jeweilige Einkommenssumme überschritten haben. Nachweise sind nicht mehr nötig. © dpa /Jens Wolf
Frischgebackene Ehepaare haben bei einer ersten gemeinsamen Steuererklärung viele Vorteile zu Unverheirateten - schließlich profitieren sie davon, dass sie je nach Einkommen zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen wählen können. Außerdem greift hier das Ehegattensplitting, wenn sie unterschiedlich verdienen. Hierbei wird das Einkommen des Ehepaares zusammen veranlagt, die Summe halbiert und aus dieser die Einkommenssteuer errechnet. Anschließend wird sie verdoppelt. So gilt das Ehepaar steuerlich als eine Person.
Frischgebackene Ehepaare haben bei einer ersten gemeinsamen Steuererklärung viele Vorteile zu Unverheirateten – schließlich profitieren sie davon, dass sie je nach Einkommen zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen wählen können. Außerdem greift hier das Ehegattensplitting, wenn sie unterschiedlich verdienen. Hierbei wird das Einkommen des Ehepaares zusammen veranlagt, die Summe halbiert und aus dieser die Einkommenssteuer errechnet. Anschließend wird sie verdoppelt. So gilt das Ehepaar steuerlich als eine Person. © pixabay / Takmeomeo
Kinder kosten viel Geld - doch Familien werden bei der Steuererklärung berücksichtigt. Schließlich erhalten Sie Kindergeld, sogar, wenn Ihr Kind noch volljährig und in Ausbildung ist. Zudem profitieren Sie vom Kinderfreibetrag, der 2018 auf 7.428 Euro gestiegen ist. Außerdem können Eltern Betreuungskosten (maximal 4.000 Euro) unter Anlage Kind von der Steuer absetzen. Schließlich können Sie bereits vor der Steuererklärung Steuern sparen, wenn Sie Ihre bis zum 30. November des laufenden Jahres Auskünfte über etwaige Kosten in Bezug auf Ihre Kinder auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung angeben.
Kinder kosten viel Geld – doch Familien werden bei der Steuererklärung berücksichtigt. Schließlich erhalten Sie Kindergeld. Sogar, wenn Ihr Kind noch volljährig und in Ausbildung ist. Zudem profitieren Sie vom Kinderfreibetrag, der 2018 auf 7.428 Euro gestiegen ist. Außerdem können Eltern Betreuungskosten (maximal 4.000 Euro) unter Anlage "Kind" von der Steuer absetzen. Schließlich können Sie bereits vor der Steuererklärung Steuern sparen, wenn Sie Ihre bis zum 30. November des laufenden Jahres Auskünfte über etwaige Kosten in Bezug auf Ihre Kinder auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung angeben. © iStockphoto
Bereits als Student macht es Sinn, eine Steuererklärung abzugeben. Zwar sind Studenten gesetzlich nicht dazu verpflichtet, doch so lassen sich ein paar Euros sparen. Besonders dann, wenn Sie über den Grundfreibetrag von 8.652 Euro kommen oder Ihr Zweitstudium, zum Beispiel einen Master, beginnen. Die Steuererklärung können Sie vier Jahre rückwirkend machen und Werbungskosten, also Arbeitsmaterialien, PC & Co. sowie Sonderausgaben wie Fahrtkosten, Studienreisen oder Miete absetzen.
Bereits als Student ergibt es Sinn, eine Steuererklärung abzugeben. Zwar sind Studenten gesetzlich nicht dazu verpflichtet, doch so lassen sich ein paar Euro sparen. Besonders dann, wenn Sie über den Grundfreibetrag von 8.652 Euro kommen oder Ihr Zweitstudium, zum Beispiel einen Master, beginnen. Die Steuererklärung können Sie vier Jahre rückwirkend machen und Werbungskosten, also Arbeitsmaterialien, PC & Co. sowie Sonderausgaben wie Fahrtkosten, Studienreisen oder Miete absetzen. © pixabay / janeb13
ElsterOnline, ElsterFormular oder Wiso: Es gibt einige Steuerprogramme, die die Steuererklärung erleichtern sollen. Mit diesen haben Sie die Möglichkeit, die Steuererklärung elektronisch zu machen und online an das Finanzamt zu übermitteln. Die Softwares sind alle ähnlich aufgebaut und teilweise kostenlos. Sie werden in den Programmen Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt. Allerdings bemängeln manche Nutzer, dass die Steuer-Programme für Einsteiger anfangs unübersichtlich sein können.
ElsterOnline, ElsterFormular oder Wiso: Es gibt einige Steuerprogramme, die die Steuererklärung erleichtern sollen. Mit diesen haben Sie die Möglichkeit, die Steuererklärung elektronisch zu machen und online an das Finanzamt zu übermitteln. Die Programme sind alle ähnlich aufgebaut und teilweise kostenlos. Sie werden Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt. Allerdings bemängeln manche Nutzer, dass die Steuer-Programme für Einsteiger anfangs unübersichtlich sein können. © pixabay / Simon
Sie haben die Frist verpasst? Dann sollten Sie sich schnell an Ihr zuständiges Finanzamt wenden und auf die Milde des jeweiligen Beamten hoffen. Wenn Sie sich allerdings still halten, dem droht ein satter Verspätungszuschlag. Dieser kann schon mal bis zu zehn Prozent der Steuersumme (maximal 25.000 Euro) ausmachen. Das liegt wiederum im Ermessen des Finanzamtes, dass dann eine Steuerschätzung vornimmt. Zudem entbindet es sie nicht, die Steuererklärung nachzuholen.
Sie haben die Frist verpasst? Dann sollten Sie sich schnell an Ihr zuständiges Finanzamt wenden und auf die Milde des jeweiligen Beamten hoffen. Wenn Sie sich allerdings still halten, dem droht ein satter Verspätungszuschlag. Dieser kann schon mal bis zu zehn Prozent der Steuersumme (maximal 25.000 Euro) ausmachen. Das liegt wiederum im Ermessen des Finanzamtes, dass dann eine Steuerschätzung vornimmt. Zudem entbindet es sie nicht, die Steuererklärung nachzuholen. © iStockphoto

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