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Extra-Prämie

Corona-Bonus: Auch Minijobber können von der Sonderzahlung profitieren

Geldscheine in einem Portemonnaie
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Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern freiwillig einen steuerfreien Corona-Bonus gewähren - die Regelung gilt noch bis Ende März.

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern noch bis Ende März einen steuerfreien Coronabonus gewähren. Was zudem bei einem Minijob gilt, erfahren Sie hier.

Viele Beschäftigte bekommen ihn, andere hätten ihn gewiss ebenso verdient: einen steuer- und sozialversicherungsfreien Corona-Bonus. Eine solche Extra-Prämie können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern seit März 2020 freiwillig zukommen lassen. Die Frist für die Sonderregelung in Folge der Coronakrise läuft allerdings bald aus. Die Experten der Lohnsteuerhilfe (Lohi) Bayern erklären in einer Mitteilung die aktuelle Lage - es sei „höchste Eisenbahn“: „Nach zweimaliger Verlängerung der gesetzlichen Frist sind bis Ende März dieses Jahres derzeit noch in Summe bis zu 1.500 Euro möglich und zwar steuer- und sozialversicherungsfrei.“

Corona-Bonus: Sonderzahlung kann auch Minijobbern gewährt werden

Video: Corona-Bonus noch rechtzeitig geltend machen

Arbeitnehmer könnten sogar mehrfach vom steuerfreien Corona-Bonus profitieren, teilt die Lohi mit und gibt einige Hinweise, worauf man bei der Extra-Prämie achten muss:

  • Damit die Sonderzahlung steuerfrei bleibt, muss die Auszahlung zusätzlich zum regulären vereinbarten Arbeitslohn erfolgen.
  • Eine Verrechnung mit dem Lohn oder eine Entgeltumwandlung sind per Gesetz ausgeschlossen.
  • Da die Sonderzahlungen dem Arbeitsentgelt nicht angerechnet werden, können sie auch bedenkenlos Minijobbern* gewährt werden. Die 450-Euro-Verdienstgrenze wird dadurch nicht tangiert.
  • Wer mehrere Arbeitsverhältnisse innehat, kann die Prämie zudem in jedem seiner Jobs erhalten. 

Auch interessant: Mindestlohn, Grundfreibetrag, Frührente: Mit so viel Geld können Sie 2022 rechnen

Wann ist Höchstgrenze für steuerfreien Corona-Bonus erreicht?

Wurde der Maximalbetrag im vergangenen Jahr bereits ausbezahlt, seien die Möglichkeiten für einen steuerfreien Corona-Bonus durch ein und denselben Arbeitgeber „schon ausgeschöpft“, heißt es weiter in der Mitteilung. Sei der Höchstbetrag noch nicht erreicht, seien noch Zahlungen in Höhe der Differenz zum Maximalbetrag von der Steuer befreit.

Allerdings müssten sich Arbeitgeber beeilen, „denn diese Regelung endet am 31. März 2022. Bonuszahlungen sind nach Ablauf der gesetzlichen Frist zwar weiterhin möglich, aber die Steuerfreiheit kommt dann nicht mehr zum Tragen und es fallen ganz regulär Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben darauf an“.

Wichtiges Detail: Gehe der Corona-Bonus erst im April 2022 auf dem Konto des Mitarbeiters ein, so greife die Steuerbefreiung nicht mehr, informierte der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) auf seiner Homepage. An die Steuer sollte man als Arbeitnehmer übrigens nicht nur an dieser Stelle, sondern auch beim Weihnachtsgeld oder anderen Bonuszahlungen denken. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

 

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