Gaudiwurm: Kritik am Veranstalter

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Bunter Gaudiwurm mitten in Teisendorf.

Teisendorf - Beim traditionellen Teisendorfer Faschingszug waren heuer keine Wägen zugelassen. Deshalb nahmen die Fußgruppen die Veranstalter aufs Korn - die Bilanz fiel durchwachsen aus.

Der Faschingszug in Teisendorf verlief fast ohne Zwischenfälle: Die Retter des Roten Kreuzes mussten zwei Verletzte versorgen. Ein 17-Jähriger zog sich eine Schnittwunde an der Hand zu. Ein fünfjähriger Junge verletzte sich am Knie. Nach dem Zug musste noch ein 18-jähriger mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Während das BRK mit dem Verlauf des Zuges zufrieden ist, gab es von den Zuschauern auch kritische Stimmen. Aufgrund des Wagenverbotes war der Faschingszug in diesem Jahr nur relativ kurz. Nach etwa einer Stunde war die Veranstaltung bereits beendet

Ursprünglich handelte es sich beim Teisendorfer Faschingszug um den größten seiner Art im südosoberbayerischen Raum - zumindest bis zum vergangenen Jahr. Heuer fiel er deutlich kleiner aus. Erstmals waren nur noch Fußgruppen zugelassen. Mit Ausnahme der Faschingsgesellschaften sind keine Wägen erlaubt. Der Teisendorfer Faschingszug sollte damit heuer besonderes familien- und besucherfreundlich sein.

Laut den Veranstaltern kam es in den vergangenen Jahren auf den Faschingswägen immer wieder zu unschönen Trinkgelagen. Durch das Wagenverbot sollten Sicherheitsrisiken für Teilnehmer und Zuschauer sowie störende Lärmbelästigungen vermieden werden. Die Teisendorfer Faschingsgesellschaft Sing Sang hoffte dennoch, den größten Gaudiwurm in ganz Oberbayern zu schaffen - was letztlich nicht gelang.

bit / Bayernwelle Südost

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