Am Faschingsdienstag im Wasserburger Rathaus 

Furioses Faschingsfinale: Stadtgarde läutet Kehraus ein 

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Der letzte Auftritt der Stadtgarde: Beim diesjährigen Kehraus im Wasserburger Rathaussaal. 
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Wasserburg - Die Stadtgarde verabschiedete sich am Faschingsdienstag traditionell mit dem Kehraus und einem bunten Programm von der närrischen Zeit. Ebenfalls wieder im Besitz des Bürgermeisters: Der Rathausschlüssel. 

Zu einem lieb gewonnenen Brauch hat sich alljährlich am Faschingsdienstag der "letzte" Auftritt der Wasserburger Stadtgarde im Rathaussaal entwickelt. Zum Ende der Faschingssaison präsentierte die Stadtgarde um 11.30 Uhr im Rathaussaal ihre Shows. 

Als erstes wurde das Wort an Wolf Poertzler von den Wasserburger Schäfflern und vom Organisationsteam der Ü30-Party übergeben. Wie bereits beim Kehraus im vergangenen Jahr wird der Erlös aus der Ü30-Faschingsparty im Badria gespendet: 1.111 Euro gehen an die Wasserburger Familienberaterin Erika Pohl. 

Tänzerischer Kehraus begann mit dem Nachwuchs: 

Zu Beginn tanzten die Kids der Tanzstrolche. Sie stellten akrobatisch die Stufen der Berufswahl nach der Schule dar - ob Bauarbeiter, Mechaniker oder Arzt und Krankenschwester bis hin zur Stewardess und zum Piloten. Der Nachwuchs erntete viel Applaus von den Beschern im voll besetzten Rathaussaal. 

Im Anschluss entführen die "großen Mädels und Jungs" der Stadtgarde die Wasserburger mit ihrem diesjährigen Motto in verschiedene Zeitzonen: Es ging von der Steinzeit über den Barock bis in die Hippie-Zeit und hinein in die Zukunft. Die Tänzer und Tänzerinnen der Garde wurden dabei stets begleitet von Zeitreise-Labor-Mitarbeitern, die an der obligatorischen Uhr drehten

Eine ganze Reihe an Orden gab es dieses Jahr zu verteilen - sogar die Feuerwehr wurde mit einem Orden geehrt, für den Einsatz im Fasching und weil die Wehr die Stadtgarde immer begleiten. 

Auch der Nachwuchs der Garde begeisterte die Zuschauer.

Rückgabe des Rathausschlüssels als "schwerster Schritt" im Fasching: 

Dann wurde es ernst für die Garde: Bürgermeister Michael Kölbl forderte seinen Rathausschlüssel zurück. Hofmarschallin Bina Sinzinger brachte es auf den Punkt: "Nun kommt der traurigste Moment im Fasching für uns und der schwerste Schritt, aber es hilft alles nichts." 

Präsidentin Nina Wolsberger überreichte Kölbl mit einem traurigen Blick den Schlüssel für das Rathaus Wasserburg. Der Bürgermeister lobte die Garde nocheinmal explizit für ihren unermüdlichen Einsatz in der närrischen Zeit: "Es war ein tolles Programm durch die Jahrhunderte, sehr abwechslungsreich." Und: Die Mädels und Jungs der Stadtgarde seien immer zur Stelle, wenn Not am Mann sei - nicht nur im Fasching. 

Impressionen vom Faschingskehraus im Wasserburger Rathaussaal: 

Furioses Faschingsfinale im Wasserburger Rathaussaal 

mb

 

Quelle: rosenheim24.de

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